Tales from the Borderlands

2542 0 0 26. Dezember 2014
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Es ist ein Fest für alle Freunde von “Borderlands” und seinem genialen Humor. Gleich 2 Ableger erschienen dieses Jahr und obwohl beide “Borderlands” im Titel haben, könnten die beiden kaum unterschiedlicher sein. Während “Borderlands: The Pre-Sequel!” sich noch so spielt, wie die ersten beiden Teile, wurde “Tales from the Borderlands” von Telltale Games entwickelt. Das Entwicklerteam aus den USA zeichnet sich bereits für “The Walking Dead” und “The Wolf Among Us” verantwortlich und hat für besagte Titel äußerst positives Feedback bekommen. Neben dem aktuellen Projekt “Tales from the Borderlands” bringen die Jungs und Mädels noch den Videospielableger zur TV-Serie “Games of Thrones” raus.

Nun aber zu “Tales from the Borderlands”. Wir haben uns die erste Episode genauer angeschaut und verklickern euch was so drin steckt.. oder was vielleicht eben nicht drin steckt.

Von der Putzkraft zum Vault-“Jäger”

Wir spielen Rhys. Ein Hyperion-Mitarbeiter, der auf seine Beförderung wartet bis er seinen neuen Chef zu Gesicht bekommt, da sein alter Chef – vorsicht, Spoiler – Handsome Jack, nach den Ereignissen in Borderlands 2 nicht mehr ganz so lebendig ist.

Vasquez heißt der neue Chef und Rhys ist überhaupt nicht gut auf ihn zu sprechen. Vor allem nicht, nachdem er zur einfachen Putzkraft “befördert” wird. Eher ungewollt erfährt Rhys, dass Vasquez an einem Vault-Schlüssel dran ist und für diesen 10 Millionen Credits zahlen will. Prompt sorgt Rhys’ bester Freund Vaughn dafür, dass die 10 Millionen von Vasquez’ Konto Bar auf ihrer Hand liegen.

Mit den 10 Millionen Credits bewaffnet und mit dem gestohlenen Luxus-Auto von Vasquez machen sich die beiden also nun auf der Oberfläche von Pandora an die Sache, den Deal abzuwickeln und den Vautl-Schlüssel abzugreifen. Selbstverständlich überschlagen sich von da an die Ereignisse.

“Borderlands”-Humor vom Feinsten

Dass Borderlands einen sehr abgedrehten Humor hat, versteht sich von selbst. Telltale Games führt diesen Humor mit “Tales from the Borderlands” sehr gut vor und übertreibt maßlos… und zwar im positiven Sinne. Die Charaktere sind sympathisch und interessant. Ganz zum schweigen vom Weltklasse Nebendarsteller Zer0, welcher bereits als spielbarer Charakter aus Borderlands 2 bekannt ist. Zer0 macht im Sprachgebrauch zwar seinem Namen alle Ehre, aber dennoch schafft man es sogar mit ihm ungeheuerlich viel Humor einzubauen.

Die Action darf natürlich auf nicht vernachlässigt werden. So rufen wir z.B. unseren Kampfroboter, den wir vor dem Gefecht noch schnell ausrüsten dürfen, damit dieser uns aushilft. Teilweise steuern wir ihn dann selbst bzw bestimmen, welche Ziele er angreift oder setzen uns an sein Geschütz. Nicht als Rhys, sondern als Spieler.

Technik

Die Grafik von “Borderlands” Titeln war mit ihrem Comiclook immer einzigartig. Zwar gibt es diverse andere Spiele mit diesem Look, aber “Boderlands” sticht dennoch heraus”. Ebenso schön ist der Sound. Gute musikalische Untermalung. Angenehm anzuhörende Sprecher, etc.

PS: Während wir diesen Test hier verfassen, läuft im Hintergrund auf der PlayStation “Borderlands: The Pre-Sequel!”. Claptrap huldigt uns gerade im Hauptmenü.

PPS: Die Wertung ist vorläufig und wird aktualisiert, sobald alle 5 Episoden spielbar sind.

Fazit

Für Fans von Telltale Games und/oder von "Borderlands" ein grandioses Abenteuer. Aber auch jeder andere, sollte dieses klasse Spiel nicht komplett außer Acht lassen.
Grafik
81%
Sound
82%
Gameplay
89%
Steuerung
83%

Gesamtwertung

86%

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