Spieletest: Starlight Inception (PC)

4263 0 2 1. August 2014
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Titel:Starlight Inception (Original Soundtrack)
Label:Sumthing Else Music Works
Release:2014-02-28

Overview:

Wir sind in der Zeit vorangeschritten und befinden uns im Jahr 2114. Ein Krieg ist ausgebrochen, dieses Mal allerdings nicht auf der Erde, sondern im Weltall, denn wie die Zeit voranschritt, so auch das Wissen um die Technologie.

Entwickler „Escape Hatch Entertainment, LLC“ schickt uns mit Starlight Inception, welches am 22. April 2014 auf dem PC erschien, in einen Weltraumkrieg gegen den Terrorismus. Klingt vorab spannend. Ob es die Entwickler auch spielerisch umsetzen konnten, erfahrt ihr im Test.

Handlung:

Im Jahr 2093 entzündeten sich die Konflikte und ein Weltkrieg brach, aufgrund von terroristischen Anschlägen, aus.

Ein Krieg? Irgendein Krieg? Richtig gehört. Im Vorfeld, vor dem Start der eigentlichen Handlung, erfährt der Spieler in einer Vorgeschichte was dort überhaupt geschah. Die Entwickler waren sich darüber wohl selbst nicht einig, denn deren Daten aus dieser Vorgeschichte zufolge, brach der vierte Weltkrieg im Jahr 2055 aus, der dritte Weltkrieg hingegen aber erst 2093.

Wie dem auch sein. Der Krieg brach aus, dadurch entstand die United States Space Force und reagierte auf die terroristischen Anschläge. In den folgenden vier Jahren ist es der USSF gelungen, sich gegen die Houssam Federation durchzusetzen. Mit diesem Erfolg wurde die USSF zur mächtigsten Militärorganisation in der Geschichte der Menschheit.

Während dieser Anschläge kamen über 2 Milliarden Menschen auf der Erde ums Leben. In dieser Zeit hat sich allerdings auch die Technologie stark weiterentwickelt, wodurch es den Menschen nun möglich ist, das Weltall mit Raumschiffen zu erkunden.

Jetzt befinden wir uns in der Geschichte von Starlight Inception im Jahr 2114, doch die terroristischen Aktivitäten der Houssam Federation sind immer noch im vollen Gange.

Hier beginnt nun auch unsere Reise. Wir nehmen die Rolle von unserem selbsternannten Charakter ein und scheinen wohl frisch aus der Pilotenakademie zu kommen. Durch die Anschläge auf den Planeten Erde, werden wir sofort ins Geschehen geworfen und kämpfen zum Wohl der Menschen gegen die Houssam Federation.

Gameplay:

Vor jeder Mission befinden wir uns auf unserem Allianzflugschiff. Auf diesem ist auch eine Erkundung möglich. So können wir uns z.B. die Brücke, das Besprechungszimmer, die Hangars und vieles weiteres anschauen. Es wird sich vor einem Auftrag also nicht durch langweilige Menüs geklickt.

Im Besprechungszimmer erfahren wir immer was als nächstes zu tun ist. Vor jeder Mission können wir allerdings noch unser Kampfschiff auswählen oder das ausgewählte Schiff mittels neuen Waffen, taktischer Verteidigung oder ähnliches verbessern.

Die Auswahl der Schiffe und Verbesserungen ist enorm. Rumbasteln und ausprobieren ist also angebracht. Kreative Arbeit der Entwickler, da diese Schiffe teils sehr modern wirken, aber auch wie bekannte Jets oder auch Kampfdrohnen aussehen, welche einfach moderner gestaltet und Weltraumtüchtig designed sind.

Die Gamepad – Steuerung ist wie in vielen Flug – Shootern gewohnt die gleiche oder weist zumindest starke Ähnlichkeiten auf. Der linke Stick ist für die Bewegungen des Schiffes verantwortlich, der rechte Stick für die Flugrollen und mit den Schultertasten wird beschleunigt, gebremst und geschossen. Auch ein taktischer Part ist in Starlight Inception vorhanden. Oft fliegen wir in einem Squad, somit ist es über einem Kreismenü/Radmenü möglich, seinen Begleitern Anweisungen zu geben. Ob sie z.B. ausweichen, unser visiertes Ziel attackieren oder auf eigenes Handeln reagieren sollen.

In den Missionen der Kampagne müssen wir die Angriffe der Terroristen aufhalten, die Menschen evakuieren bzw. verteidigen oder ähnliches. Vielfältige Aufgaben also.

Nachdem ein Auftrag erledigt ist, erhalten wir Punkte mit denen wir unser Schiff entweder weiter ausbauen können oder uns ein Neues kaufen können. Bezahlt wird aber nicht mit den gewonnen Punkten, sondern wir tauschen sie quasi gegen das jeweilige ein. D.H. wollen wir ein neues Schiff, kostet dieses z.B. 500 Punkte. Nehmen wir dann wieder unser Standardschiff, welches ja 0 Punkte kostet, erhalten wir die ausgegebenen 500 Punkte wieder zurück und könnten diese anderweitig investieren. Schützt also auch vor einer Verskillung bzw. vor einer Fehlinvestition.

Technik:

Im Test stellten wir fest, dass die Steuerung wohl eher für das Gamepad gedacht ist. Die Mausführung fühlt sich schwammig an und die Tastenbelegung scheint recht unkonventionell zu sein.

Mit dem Gamepad hingegen läuft es super und ohne Probleme. Es gibt keine verkrampfte Buttonbelegung und die Bewegungssteuerung ist ebenfalls tip top.

Die Grafik ist nun nicht mehr die allerschönste, für ein Indiespiel aber vollkommen in Ordnung. Leider ist es auf einer Mission immer recht leise, allerdings ist das im All eben der Fall.

Fazit

Der Indietitel Starlight Inception hat Potential. Zuviel verlangen sollte der potentielle Spieler aber nicht, denn der Weltraumshooter befindet sich noch in einer Beta. Für Gerneveterane ist Starlight Inception aber eher nichts. Es ist zu Arcadelastig und richtet sich somit eher an die Casualvariante unter den Interessierten.
Grafik
72%
Sound
68%
Gameplay
70%
Steuerung
65%

Gesamtwertung

69%

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