Project Aftermath (PC)

1818 0 2 9. Januar 2011
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Titel:Project Aftermath
EAN:4017998800013
System:Windows 7
USK:Freigegeben ab 12 Jahren
Label:dtp entertainment AG
Release:2010-11-29

Im letzten Jahr gab es nur wenig qualitativ hochwertige Echtzeit-Strategiespiele . Doch mit Starcraft 2 kam dann doch noch ein langerwartetes Sternchen des Genres auf den Markt. Command & Conquer blieb wiedereinmal mehr oder weniger eine Enttäuschung. Doch seit Ende November erblickte auch noch ein anderes Spiel das Licht der Welt, “Project Aftermath”. Entwickelt wurde das “Projekt Nachwirkung” von “GamesFaction”, das es auch gleichzeitig publizierte. Ob das Spiel auch Nachwirkungen auf das Echtzeit-Genre besitzt?

Die Story – Sci-Fi pur

Noch vor ein paar Jahren regierte die “Neue Ordnung” die Galaxie. Jedoch versklavten die Hybrid-Soldaten die anderen Völker. Somit wehrten sich die “Morphid” mit der Zeit und stellten ihre eigene Armee auf. Sie töteten jeden Hybrid-Soldaten den sie finden konnten und befreiten die versklavten Rassen. Jedoch setzte die “Neue Ordnung” zu einem Gegenschlag an und zerstörte den Heimatplaneten der “Morphid”. Warum jedoch verteidigten sie ihren Planeten nicht? Ganz einfach, dadurch, das sie noch in der hintersten Ecke der Galaxie die “Neue Ordnung” zerstören mussten, kamen sie zu spät für ihren eigenen Planeten. Als sie ankamen, blieben manche dort um beim Wiederaufbau zu helfen, andere schworen Rache …

Das Spiel

Kaum haben wir die Einführung in das Spiel gespannt verfolgt, wird einem ein umfangreiches Tutorial vorgesetzt. Doch wie es so ist, bei der Übung greifen auf einmal überraschend echte Hybrid-Soldaten an und wir können zeigen was wir gelernt haben.

Der Kampf gestaltet sich als normal für Echtzeit-Strategiespiele. Jedoch bietet das Spiel kleine, aber für das Spiel bedeutende taktische Finessen. So müssen wir uns in diesem Spiel 4 Farben ganz besonders einprägen. So steht rot für physische, blau für Energie-, grün für chemische und gelb für Sprengwaffen. Diese muss man immer mit Bedacht beachten, um eine hohe Effektivität zu erreichen. Dabei lässt sich erahnen, das rot gegen rot sehr uneffektiv ist und man somit mit einer Niederlage rechnen muss. Zum Glück haben die meisten Einheiten 2 verschiedene Waffenformen. Und hier sind wir auch schon bei den Helden.

Im Spiel kann man bis zu 4 davon befehligen. Dem Held stehen jeweils normale Einheiten zur Verfügung, die man aber nur in Verbindung mit dem Held befehligen kann. Diese haben jeweils 2 Fertigkeiten die sie einsetzen können. Dazu zählen zum Einen Angriffe die viel Schaden austeilen können und zum Anderen einige, mit denen man die Energieform des Gegners ändern kann, um effektiv zu kämpfen. Für alle Skills braucht man aber GOOP.

Was ist GOOP? Es ist die einzige Ressource in “Project Aftermath”. Wie gesagt braucht man es zum Einsetzen von Skills, aber auch zum Wiederbeleben von Helden und zur Anforderung von Ausrüstungsgegenständen und Verstärkung. Man bekommt es für das Töten von Gegnern oder für das Aufsammeln von GOOP-Behältern. Aber mit der Ressource kommt auch der etwas Arcade lastige Teil. Nämlich umso weniger man von GOOP verbraucht, umso einen größeren Rang bekommt man beim Abschluss von Leveln. Zur Auswahl stehen Gold, Silber und Bronze. Wer zuviel verbraucht bzw. zu wenig bekommt, ist im roten Bereich und kann das Level nicht abschließen.

Grafik und Sound

Grafisch kann “Project Aftermath” kaum Überzeugen. Die Landschaft ist detailarm gestaltet und die Texturen sind teils matschig (besonders die Bodentexturen). Jedoch sind die Effekte manchmal sehr gut in Szene gesetzt. Allgemein kann man sagen, das das Spiel grafisch im unteren Mittelfeld spielt.

Die Hintergrundmusik erinnert etwas an Elektro, was jedoch dem Setting zu schulden ist, da sowas nunmal am besten zum Weltraum passt. Die Synchronisation der Sprache in den Zwischensequenzen ist in Ordnung.

Fazit

"Project Aftermath" ist ein solides Echtzeit-Strategiespiel. Sehr interessant sind die einzelnen Farben der Waffen. Hier sticht auch etwas der taktische Trieb des Spiels durch und verleiht dem Spiel eine besondere Note. Wem die Grafik ein Stück weit egal ist, kann sich "Project Aftermath" als Genrefreund bestimmt mal anschauen.
Grafik
67%
Sound
71%
Gameplay
73%
Steuerung
73%

Gesamtwertung

71%

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