Spieletest: Onikira Demon Killer (PC)

3043 0 1 2. März 2015
Gefällt mir!

Digital Furnace Games, so nennen sich die Entwickler von Onikira Demon Killer, das aktuell noch in der Early Access Phase bei Steam erhältlich ist. Ein noch recht unbekanntes Entwickler Team aus dem schönen Irland. Was DFG mit Onikira Demon Killer geschafft hat? Das wollten wir auch wissen und nehmen euch mit in die Welt der Samurai.

Worum gehts und wie funktioniert’s?

Alles spielt in einem feudalen Japan. Ihr seid Yamazaki Jiro, ein Samurai, dessen Aufgabe es ist die Dunkelheit wieder in die Unterwelt zu verbannen. Das war auch schon die ganze Story es gibt hier und da ein paar Zwischensequenzen, aber diese helfen der Story kein Stück. Ihr kämpft euch durch Horden von Dämonen und anderen Unterwelt Bewohner, kraxelt Bäume und Felsen hoch und überquert mit eurem Enterhaken zu Fuß unerreichbare Orte. Onikira ist ein klassisches Beat’em Up mit Jump & Run Inhalten. Doch man hätte daraus einiges mehr machen können und sollen, denn nach einer Weile wird Onikira langweilig und eintönig.

Gameplay-was kann Onikira

Am Besten steuert ihr mit einem XBox Controller, Maus und Tastaur gehen auch, doch die Steurung ist dann um einiges schwieriger. Im Grunde genommen hackt ihr mit einer Taste auf die Gegner ein, es gibt eine zum Springen und zum Blocken. Das sind die Grundsteuerungen, es gibt aber auch Spezialattacken die durch bestimmte Tastenkombination ausgeführt werden. So einfach sich das auch anhört ist es aber nicht. Besonders wenn die Genger mal in Scharen kommen und es euch an Geschick fehlt, kann auch schon mal der Game Over Screen erscheinen. Frustration kann so bei Onikira Demon Killer durchaus auch mal vorkommen. Abstürze des Spieles gab es leider auch, diese haben wir darauf zurückgeführt, dass Onikira noch in der Early Access befindet.

Grafik und Sound-wie schaut’s aus und wie klingt’s?

So viel es bei dem Gameplay und Story zu meckern gibt, bei der Grafik hat DFG nichts falsch gemacht. Die Charaktere sind sehr schön dargestellt bzw. gezeichnet. Der Hauch von japanischem Anime, den man während der Zwischensequenzen verspürt, macht Lust auf mehr. Alles in allem sieht Onikira Demon Killer wunderschön aus. Der Sound ist passend getroffen, man fühlt sich direkt ins alte Japan versetzt, etwas mehr davon hätte aber auch nicht geschadet.

Zum Schluss bleibt zu sagen, dass sich Onikira Demon Killer nicht ohne Grund noch in der Early Access befindet. Es gibt noch einiges zu verbessern und zu optimieren. Onikira macht Spaß, zwar nicht unbedingt lange, wer aber auf guten alten Beat’em Up steht, sollte Onikira Demon Killer unbedingt eine Chance geben.

Fazit

Aus Onikira Demon Killer kann man was machen, bleibt abzuwarten was Digital Furnace Games am Ende der Early Access rausbringt.
Grafik
88%
Sound
80%
Gameplay
67%
Steuerung
74%

Gesamtwertung

77%

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.