Machs noch einmal, Sven

2007 0 0 24. September 2008
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Black ist Back. Mit dem neuen Titel “Mach’s noch einmal, Sven” kehrt der lüsterne Schafbock zurück. An dem Spielprinzip hat sich nichts verändert. Das scharfe Schaf Sven treibt auf der Weide des Schäfer Lars sein Unwesen. Er ist der Wollust Verfallen und will alle Schafe der Herde mit seiner Männlichkeit beglücken. So weit so gut. Wäre da nicht der Hund des Schäfers, der von Svens treiben nicht gerade begeistert ist. Je nach Geschicklichkeit des Spielers, schafft es Sven ?seine? Schäfchen mehr oder weniger gut zu beglücken.

Das scharfe Schaf

Das Spielprinzip und die Steuerung sind sehr einfach. Man steuert Sven mit den Pfeiltasten durch die Weide und beglückt möglichst alle Schafe. Idealerweise in der Vorgegebenen Zeit. Man stellt sich hinter das Schäfchen und gibt so lange sein bestes, bis das Schaf befriedigt ist. Wenn es Sven gelingt das Schaf zufrieden zu stellen, löst es sich auf. Dann geht es solange weiter bis alle Schafe auf der Wiese befriedigt sind. Nach getaner Arbeit gelangt man ins nächst höhere Level und der Spaß beginnt von vorne.

Manchmal hat Sven aber auch Pech. Nicht immer sind die Mädels so willig wie er es gern hätte. Anhand der Wolke über dem Kopf kann man erkennen in welcher Stimmung die umworbene gerade ist. Eine dunkle Wolke bedeutet, man muss mehr Zeit für das Schäfchen einplanen. Bei weißen Wolken hat man es leichter. Ganz übel sieht es für Sven bei dunklen Gewitterwolken aus. Wenn er auf ein solches Schaf zugeht bekommt er einen Tritt in sein bestes Stück. Aua!

Es wurden einige Extras hinzugefügt oder abgeändert. Man findet man z.B. nach wie vor Items, die sowohl positiven als auch negativen Einfluss auf das Spiel nehmen können. Zu nennen währen da der Knochen (wenn der Hund in der Nähe ist wird er durch diesen abgelenkt), die Weinflasche (der Schäfer wird betrunken und schläft) und der Turbo (Sven kann sich schneller bewegen).

Im Westen nichts Neues?

Auf den ersten Blick wurde die Grafik im Vergleich zu den Vorgängern nicht großartig verändert. Neu ist eigentlich nur das Aussehen des Hundes und die saftigeren Farben. Der witzige Comic-Stil wurde beibehalten. Es wurden auch neue Stellungen hinzugefügt. Hier ließen sich die Programmierer anscheinend vom Kamasutra inspirieren, da es eine beachtliche Auswahl gibt. Es ist wirklich sehr witzig dem schwarzen Schaf beim bunten treiben zuzusehen. Ein netter Zusatz ist, dass das Licht im Spiel von der aktuellen Zeit bestimmt wird. So kann Sven die Schäfchen auch mal bei Sonnenuntergang erobern. Leider muss man an auch Punkte abziehen: Mehr als 30 Minuten Spielspaß sind meist nicht drin. Der Spielablauf und die Landschaft sind viel zu Monoton. Hier hätte man mehr Abwechslung ins Spiel bringen können.

Der Sound ist komplett im typischen Comic- Stil gehalten. Dies kann aber durchaus überzeugen. Die Soundeffekte sind ziemlich witzig. Aber die musikalische Untermalung fängt nach kürzester Zeit an zu nerven. Hier hätten sich die Programmierer kreativer zeigen sollen oder wenigstens eine Stummschal- Taste einbauen können.

Fazit

Eine wirkliche Neuerung ist die Fortsetzung nicht. Das einfache Spielprinzip und ein hoher Spaßfaktor, machen das aber wieder gut. Trotz der 50 Level hält der Spielspaß nicht allzu lange. Der Preis von 10? macht das Spiel erschwinglich und ist für die gebotene Leistung angemessen.
Grafik
76%
Sound
73%
Gameplay
71%
Steuerung
94%

Gesamtwertung

78%

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