Karu

1929 0 0 24. September 2008
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Titel:Karu
EAN:4017404014409
System:Windows 2000
USK:Freigegeben ohne Altersbeschrnkung
Label:Purple Hills
Release:2008-06-20

Boah, ne! Oder? So habe ich auf die Verpackung geschaut als ich wieder eines dieser Casual Games in den Händen hielt. Und wieder muss man irgendwie drei gleichfarbige Kugel zusammenbringen, damit sich ein warmer Punkteregen auf das Konto ergießt. “Karu” nennt sich das Spiel diesmal und es baut auf der altbewährten von “Bubble Bobble” auf. Naja, was tut man nicht alles als Spieleredakteur. Also schnell die CD eingelegt und losgespielt, damit wir es bald hinter uns bringen. Eigentlich wollte ich das Game “nur mal kurz” antesten ´, aber dann wurde doch eine mehrstündige Spielphase daraus. Warum?

Darum!

Ok, zugegeben: Gerade vor “Innovationslust” haben die Entwickler bei diesem Spiel nicht gesprüht, denn das oben beschriebene Spielprinzip ist das tupfengleiche, was wir schon von zahlreichen anderen Free- und Sharewaregames und auch von anderen Spielen von Purple Hills kennen. “Tupfengleich”? Nicht ganz, denn es gibt einen nennenswerten Unterschied. Bei allen bisherigen mir bekannten Games musste man die bunten Kugeln einfach so auf ein Gebilde oder eine sich bewegende Figur schiessen. Bei “Karu” muss man die Kugeln mit einer Art Inkafigur erst einfangen während sie vom Himmel fallen.

Klingt einfach, hat es aber in sich. Fängt man die Kugel nämlich, behält man sie zunächst im Bauch bzw. im Hals und kann sie dann gezielt an einer Stelle in der unterirdischen Schlange platzieren, wo schon gleichfarbige Kugeln liegen und man so im Idealfall ein paar Punkte bekommt. Fängt man sie nicht, landen sie kreuz und quer verteilt, was natürlich strategisch gaaanz schlecht ist. Mit zunehmender Spieldauer fallen natürlich immer mehr Kugeln vom Himmel und dies immer schneller. Zum Glück gibt es jedoch immer wieder einige mächtige Power-Ups, die helfen gleich eine ganze Reihe von Kugeln i der Schlange abzuräumen. Dazu gehören Feuerbälle, Meteoritenschauer, Regenbogenkugeln und viele weitere. Und ihr könnt es mir glauben: Auch wenn Du denkst das sei ein alter Hut – Das Spiel hat durchaus Suchtpotential. Es ist wie Erdnüsse essen – Wenn man einmal damit anfängt.

Grafisch präsentiert sich “Karu” ebenfalls positiv. Die Animationen der Figur, der Kugeln und natürlich die zahlreichen Special Effects können sich sehen lassen und sind für das Casual Games-Genre durchaus gelungen. Auch der Soundtrack und die Soundeffekte passen prima zum Spiel.

Fazit

Ich sag es nochmal, denn einen treffenderen Vergleich gibt es kaum: "Karu" aus dem Hause Purple Hills ist wie Erdnüsse essen - Wenn man einmal damit anfängt, kann man es nicht mehr sein lassen. Das Spiel mit der uralten Spielidee kann dank eines kleinen Kunstgriffs und dank des niedrigen Preises punkten.
Grafik
75%
Sound
83%
Gameplay
90%
Steuerung
88%

Gesamtwertung

87%

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