Gunship Apocalypse (PC)

2400 1 1 24. September 2008
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Titel:Gunship Apocalypse
EAN:4028844181019
System:Windows 2000
USK:Freigegeben ab 12 Jahren
Label:edel distribution GmbH

Wir schreiben den 13. November 2493. Im Grabensysten “Valles Marineris” auf dem Mars verlor der orbitale Satllit jeglichen Kontakt zur Kolonie MRS1. Anhaltende Staubstürme erschweren den Kontakt und alles deutet auf eine echte Katastrophe in dem Außenposten hin. Aber Rettung naht. Nur mit minimaler Bewaffnung wird es deine Aufgabe sein zum Mars vorzustoßen und dort Kurs auf die unterirdischen Tunnelsysteme der Kolonie zu nehmen. Das ist der Auftrag bei “Gunship Apocalypse” und du wirst ihn erfüllen…

Medi-Descent?

Sitzt man erstmal im Cockpit (und ist älter als 25) fühlt man sich nostalgisch berührt. Ja, “Descent”, das waren noch Zeiten. Damals war es angesichts der Vorherrschaft von Doom und Konsorten etwas ganz besonderes, dass man EgoShooter Action in der dritten Dimension erfahren durfte, denn schließlich hat man mit dem Raumschiff eine Achse mehr als mit dem gewöhnlichen Shootern.

Dieses Raumschiff, eine Art Hover-Jet, ist also das besagte “Gunship Apocalypse” und natürlich artet die Rettungsaktion in einen Kampf aus, denn feindlich gesinnte Syndikate wollen auf dem Mars mehr Macht gewinnen und so dauert es nicht lange bis Drohnen, Panzer und Geschütztürme einem ans Leder wollen. Insgesamt erwarten den Spieler bis zu 20 verschiedene Gegnertypen, allesamt unterschiedlich in Größe und Bewaffnung.

Die 4. Dimension

Man startet die Mission stehts von seiner unterirdischen Basis von wo aus man Zugang zu 4 unterschiedlichen Zonen erhält. Das Spiel unterteilt sich hierbei in 80 Missionen, wiederum untergliedert in 9 Kategorien, wobei man jedoch Teile der Missionen erst freispielen muss. Die Basis dient auch gleichzeitig als Tuner-Werkstatt, denn hier hat man nach einer erfolgreichen Mission die Möglichkeit sein Schiff besser und stärker auszurüsten. Bezahlt wird zukunftsgerecht mit Kredits, die man für das Pulverisieren von Gegnern erhält. Kaufen kann man sich neben Waffen auch diverse Verteidigungssysteme, die dem Spieler in brenzligen Situationen treue Dienste erweisen werden.

Während die Steuerung mit Tastatur und Maus durchaus zu gefallen weiß, muss man vor allem an den Gegnern Kritik üben. Begegnet man Ihnen erstmalig ist es noch ganz unterhaltsam, aber wenn man etwas Übung hat, sind die Reaktionsmuster der computergesteuerten Bots ziemlich durchschaubar.

Grafik und Sound

Für einen Midprice-Titel macht “Gunship Apocalypse” eine ganz ordentliche Figur. Neben hochauflösender Grafik und netten Special Effects trägt hier vor allem die AGEIA PhysiX-Software-Engine zu einem interessanten Spielerlebnis bei.

Soundtechnisch brüstet sich das Spiel auf der Verpackung mit Unterstützung für 5.1 und 7.1 Surround-Systeme. Das stimmt zwar auch, aber leider mangelt es dem Spiel an echten Surround-Sounds, die das Ganze auch wirklich in voller Pracht zur Gelatung kommen lassen könnten. Die Sounds wirken hingegen eher bieder und langweilig und motivieren den Spieler schon nach wenigen Minuten die Surroundanlage wieder abzustellen.

Fazit

Für schlappe 20 Euronen bekommt man mit "Gunship Apocalypse" einen durchaus würdigen Descent-Klon geboten, der das Genre immerhin wieder zu beleben weiß, denn in dieser Ecke war es ja doch lange Zeit sehr ruhig. Punkten kann das Spiel im grafischen Bereich und bei der Steuerung, besonders enttäuschend ist hingegen der Sound des Spiels und die gegnerische KI. Nimmt man alles zusammen kommt eine 57er Wertung heraus, wobei man angesichts des Kaufpreis durchaus mal ein Auge drauf werfen kann. Eine Demoversion des Spiels ist erhältlich, also muss keiner die Katze im Sack kaufen.
Grafik
65%
Sound
35%
Gameplay
54%
Steuerung
69%

Gesamtwertung

57%

1 comments

  1. Zunächst sei einmal gesagt, dass die Story total Banane ist. Ich habe selten eine Geschichte gesehen die so wirr und unverständlich, wie unrealistisch ist. Aber das ist bei diesem Film eigentlich ziemlich egal, denn darauf kommt es nicht an. Es ist ein Actionfilm, mit tollen Kampfszenen, die sehr gut einstudiert sind, schließlich kämpfen hier einige Wrestlingfrauen gegeneinander, das sieht immer schick aus. Aber Spaß beiseite. Die Kampfszenen sind wirklich gut gelungen und deswegen ist der Film schon sehenswert, zumindest für mich, denn ich stehe auf solche Filme. Ein weiteres kleines Highlight war der Anfang, ich stehe auf Filme deren Ende man als erstes sieht und dann nach dem Motto weitergehen „vor….. Stunden“. Wenn man dann sieht wie es zu diesem Ende kam ist immer recht interessant.

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