Grey Goo (PC)

2937 0 0 11. März 2015
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Da es in der Strategiespiel Ecke still geworden ist, versucht sich das Team Petroglyph an einem neuen Echtzeit-Strategiespiel Namens Grey Goo. Gerade Fans dieses Genres werden aufspringen und sich das Spiel womöglich sofort zulegen, da hier Mangelware herrscht. Wer dieses Spiel alles noch nicht verpassen sollte, erfahrt ihr im folgenden Review zu Grey Goo.

Klassische Echtzeitstrategie

Grey Goo erfindet das Rad nicht neu. Viele Elemente wurden aus diversen kultigen Echtzeit-Strategiespielen übernommen. Die Ressourcenaufnahme erfolgt eigentlich sehr einfach. Mit der Station funktioniert das Sammeln der Ressourcen automatisch. Damit lassen sich natürlich ganz klassisch Fabriken, Einheiten und andere Dinge herstellen. Das Art Design erinnert uns insbesondere im Bezug auf Einheiten an den gefeierten  Klassiker  Command and Conquer.

Die Klassen 

Leider stehen uns nicht gerade viele Klassen zur Verfügung. Gerade einmal drei Klassen sind für uns vorhanden. Diese unterscheiden sich von der Spielmechanik dafür umso mehr. Dürfen es die Menschen sein oder die Alien Rasse Beta? Die Menschen  und die Beta  unterscheiden sich gar nicht so stark voneinander. Beide haben eine feste Basis und Sammeln ihre Ressourcen auf gleiche Art und Weise. Während die Menschen aber ein festes Grundstück haben auf dem sie agieren können, stellen die Beta ihre Verteiler individuell auf. Somit können Beta bestimmen, wo gebaut beziehungsweise gesammelt wird.

Die interessanteste Klasse ist jedoch unserer Meinung nach der Goo. Mithilfe eines großen und schleimigen Organismus, welcher als Hauptbasis dient, können wir uns auf der ganzen Karte frei bewegen oder vor dem Feind fliehen, falls die Niederlage drohen sollte. Das Einheiten Design dieser Klasse  ist unserer Meinung nach sehr gut gelungen.

Wie lange hält es uns am Rechner? 

In fünf verschiedenen Technikzweigen können wir nach jeder Partie ein Upgrade mit einer beliebigen Klasse durchführen. Zugegeben, die interessanten Verbesserungen zwingen uns immer wieder zu einer weiteren Partie. Egal ob Online, in der Kampagne, oder auch im Scharmützel, eine Partie lohnt sich immer. Doch gerade die Kampagne ist von der Geschichte eher unbedeutend, aber dafür umso schwerer. Auf normaler Schwierigkeitsstufe mussten wir so einige Niederlagen einstecken. Somit muss eine in etwa 20-60 minütige Partie leider wiederholt werden. Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad können uns die Gegner wiederum kein Haar krümmen und wir fühlen uns übermächtig. Hier hätte man einen besseren Mittelweg finden sollen.

Die Grafik 

Wer einen entsprechenden Rechner hat, der kann so einiges aus dem Spiel herausholen. Grey Goo sieht für ein Strategiespiel wirklich fantastisch aus. Hier zeigt uns Petroglyph, dass das Echtzeit-Strategiegenre noch nicht ausgestorben ist. Das futuristische Design orientiert sich zwar an Klassikern, die Qualität macht jedoch hier noch einen Schritt nach vorn.

 

Wir sind mehr als zufrieden mit Grey Goo. Auch wenn es nicht allzu viel Innovation zu bieten hat, das schöne Design und die Sammeln von weiteren Upgrades hält uns bei der Stange. Fans von Strategiespielen schlagen natürlich zu, aber auch andere Freunde des Gaming werfen einen Blick hinein.

Fazit

Aufgepasst Leute, ein Echtzeitstrategiespiel von höherer Qualität ist endlich wieder im Umlauf
Grafik
87%
Sound
70%
Gameplay
80%
Steuerung
75%

Gesamtwertung

79%

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