Spieletest: Glacier 3 (PC)

2999 0 0 16. März 2014
Gefällt mir!

Titel:Amazon.de Gutschein per E-Mail (A wie Amazon)
Label:Amazon EU S.à.r.l.
Release:2010-10-31

Mit “Glacier 3: The Meltdown” haben die niederländischen “Team 6 Studios” den mittlerweile dritten Teil der Serie entwickelt. Neben dem typischen Fahren von Rennen könnt ihr euch auch allerhand Raketen um die Ohren hauen. Ob diese Kombination etwas taugt, haben wir für euch ausprobiert.

Glacier 3 – “Mario Kart” für Erwachsene in schlecht

Wir wollten erst nicht so eine reißerische Überschrift benutzen, letztendlich haben wir uns aber doch dazu entschieden. Schon im Hauptmenü wird man von einem extrem schmucklosen Auswahlbildschirm mit total unpassender Musik erwartet. Danach kann man auch schon mit dem Story Modus beginnen, der uns bei erfolgreichen Abschließen weitere Strecken und Spielmodi freischaltet. Das auf die Story garnicht weiter eingegangen wird, ist nicht weiter schlimm. Was, ihr glaub uns nicht? Hier ein kleiner Auszug:

Since the press discovered multi-billionaire Bob Slayer’s best kept secret, the illegal Glacier Races, there are more applications than ever before for this deadly, crazy race. New contenders have entered the race, their vehicles are faster, stronger and equipped with new, experimental kind of weapons. Every each contender believes that their car is best equipped and will lead them to victory and an unthinkable amount of prize money.

Autofahren unterbewertet

Wenn wir uns trotz der schlechten Präsentation auf die Rennstrecke trauen, dann erwartet uns noch schlimmeres. Die Steuerung ist extrem schwammig und sehr unpräzise, kleinere Lenkmanöver lassen uns gleich einen ganzen Kreis fahren. Dem nicht genug ist auch die KI alles andere als intelligent. In Kurven fährt sie gerne einmal lieber geradeaus und verursacht einen Totalschaden. Weiterhin ist die Kollisionsabfrage als sehr fragwürdig zu betrachten, da kleinste Kollisionen immense Auswirkungen hervorrufen.

Aus dieser Misere können dann auch nicht die Waffen helfen. Wie in “Mario Kart” sammeln wir diese, genauso wie Reperaturkits, in kleinen Boxen verteilt auf der ganzen Rennstrecke auf. Es gibt dabei drei Arten: Minen, ungelenkte Raketen und gelenkte Raketen. Doof nur, dass die Minen nur einen Lackschaden verursachen während uns die Lenkraketen gleich unser Auto zerbeulen und uns zusätzlich noch völlig aus der Bahn bringen. Waffenbalance sieht anders aus.

Die weiteren Spielmodi, die wir im Laufe der Story freischalten können, sind mehr oder weniger auf den Zweikampf mit Waffen oder besonderen Stunts (hab ich die ausgefeilte Sprungsimulation schon angesprochen?) ausgelegt. Da ich schon die ganzen grundsätzlichen Fehler angesprochen habe, lässt sich eine Wertungserhöhung aufgrund des Umfangs kategorisch ausschließen. Ebenfalls auszuschließen ist ein Mehrspielermodus, weil er nicht existiert.

Technik

Über Grafik und Sound gibt es auch kaum Positives zu sagen. Die Grafik kann man nicht einmal mehr als zweckmäßig bezeichnen und die Menümusik ist einfach nur nervig. Einzig die Lieder beim Rennen können hier noch etwas rausreißen.

Fazit

Alles in Allem können wir "Glacier 3" nicht empfehlen. Das Spiel ist auch kein arcadelastiger Arcade-Racer, sondern einfach schlecht. Finger weg!
Grafik
29%
Sound
32%
Gameplay
27%
Steuerung
28%

Gesamtwertung

29%

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.