ESR – European Street Racing

1626 0 3 24. September 2008
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Nach ?German Street Racing? kommt nun ?European Street Racing? aus dem Hause BHV.
Hier kann man mit schnellen Autos die Straßen von London, Warschau, Moskau, Madrid oder Paris unsicher machen. Dabei stehen zwölf unterschiedliche Automodelle zur Auswahl. Kann das Spiel die Erwartungen erfüllen?

Schlüssel rein?

Sobald das Spiel gestartet ist, sehen wir ein schlichtes jedoch verständliches Menü. Man kann zwischen drei Spielmodi auswählen: Karriere, Ghost Race und einem Multiplayermodus. Der Karrieremodus muss wahrscheinlich nicht erklärt werden. Hier fängt man mit dem langsamsten Auto an und schaltet nach und nach alle Wagen frei. Interessant ist die Option ?Ghost Race?. Nein, das Wort sollte man nicht im klassischen Sinne als ?Geisterfahrer? übersetzen. Das ist eine Art Trainingsmodus. Man wählt eine Strecke, fährt eine Runde und dabei wird die Zeit gemessen. Dann tritt man gegen ?sich selbst? an. Das heißt, neben uns erscheint ein ?Geisterfahrzeug? gegen das wir ein Rennen fahren. Dieses Fahrzeug ist eine Aufnahme unserer vorherigen Runde. Das hilft Fehler zu vermeiden und animiert dazu noch besser zu werden. Mit dem Multiplayermodus wird man wahrscheinlich nicht allzu viel Freude haben. Die wenigen Server die es gibt, sind fast ausnahmslos leer.

?Motor starten?

Beim Karrieremodus variiert die KI der Gegner je nach eingestelltem Schwierigkeitsgrad. Wer ?einfach? einstellt, bekommt Gegner die man schon fast als schwachsinnig einstufen kann. Nimmt man hingegen ?schwer?, so sind die Gegner sehr aggressiv und versuchen einen andauert zu rammen und von der Straße zu drängen. Wie man es auch aus anderen Arcade Racern kennt, geht es auch hier darum möglichst viel Geld zu verdienen und so seinen Wagen zu verbessern.

Das Schadensmodell ist das gleiche wie bei ?German Street Racing?. Auch wer seinen Wagen zu Schrott fährt, wird keine Leistungseinbußen haben. Man sieht die Hersteller hatten anscheinend keine Lust etwas zu ändern. Immerhin sind schon zwei Jahre seit dem Release von GSR vergangen. Wenigstens eine Auswahlmöglichkeit mit dem Namen ?realistisches Schadensmodell? hätte man einbauen können. Wäre das so schwer gewesen?

?und abgesoffen!

Schauplatz der Rennen sind, wie schon erwähnt, die Städte London, Warschau, Moskau, Madrid und Paris. Wie die Verpackung auch verspricht, entsprechen die Städte wirklich ihren realen Vorbildern. Da gibt man sich als Hersteller die Mühe und versucht möglichst viele Details einzubauen um die Spieler zu begeistern und denkt nicht an eine schöne moderne Grafik? Musste das wirklich sein? Die Grafik ist altbacken und hat keinen Charme. Man könnte an dieser Stelle unzählige Spiele aus dem Jahr 2003 aufzählen, die deutlich besser aussehen. Jetzt sind wir im Jahr 2008 und das Spiel ist praktisch frisch rausgekommen. Kurz gesagt: Setzen sechs!

Fazit

Die Grafik ist schon angerostet und der Sound eine Zumutung. Immerhin kann man seine eigene Musik einstellen. Das Schadensmodell, wenn man das überhaupt so nennen kann, ist praktisch überflüssig. Egal wie beschädigt das Auto auch ist, es fährt ohne irgendwelche Leistungseinbußen weiter. Ein Preis von 30? ist für die gebotene Leistung ziemlich happig. In diesem Fall ist das eine ganz klare Fehlinvestition.
Grafik
22%
Sound
21%
Gameplay
23%
Steuerung
61%

Gesamtwertung

31%

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