Spieletest: Echo Prime (PC)

3011 0 0 4. Juni 2014
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Mit Echo Prime wollen die Jungs und Mädels von „Robot Entertainment“ ein Stück vom großen Hack ’n Slay Kuchen abhaben und nahtlos an Erfolge wie „Orcs Must Die 2“ anknüpfen. Erstmals erschien der Titel am 01. Dezember 2013 für Smartphones und Tablets und fast zwei Monat später am 28. Januar 2014 für den PC auf Steam.

Chaos im Weltraum:

Die Geschichte um das Spiel Echo Prime beginnt auf unserem Raumschiff, welches gerade dabei ist zu explodieren. Wir, in der Haut vom Kapitän des Raumgleiters, befinden uns vor Ort und sind mitten in der Fluchtaction. Am Hauptterminal versuchen wir Kontakt zu irgendwem aufzunehmen um gerettet zu werden und tatsächlich, die Hilfe die wir dringen benötigen kommt.

Wir wurden von einem Wesen das sich selbst „Echo Prime“ nennt gerettet und notgedrungen auf ein Raumschiff der Bösen gebeamt.

Nun ist es unsere Aufgabe unser Schiff zu reparieren und herauszufinden wieso und von wem unser Schiff zerstört wurde.

Gutes Gameplay, Schlechte Steuerung:

Echo Prime bietet das typische Hack ‘n Slay a lá Diablo 3, Path of Exile oder wie sie alle heißen. Wo es bei anderen Spielen schade drum ist wenn keine Story vorhanden ist, sind wir, wenn es sich um Hack ‘n Slays handelt, gewillt zu sagen, dass die fehlende oder schwache Geschichte irrelevant ist, da der Hauptfokus hier auf das immer wieder süchtig machende „Looten und Leveln“ – System liegt, und dieses funktioniert einfach immer wieder. Es macht einfach Spaß Mobs zu killen, neue Items zu finden und im Level aufzusteigen.

Auch hier finden wir wieder unsere Lust daran, doch auch viele Schwächen trafen wir im Test an.

Echo Prime bietet eine Maus + Tastatur – aber auch eine Controllersteuerung, leider ist die zweite noch sehr verkorkst. Oft kam es zu lags. Steuerten wir so den Charakter in eine Richtung, bewegte er sich erst Sekunden später. Schade, denn die Steuerung mit dem Pad bereitete uns deutlich mehr Freude als das standardisierte nutzen von Maus und Tastatur. Neben dem muss ebenfalls an der HUD – Anzeige gearbeitet werden. Hier werden beim nutzen des Controllers beide Layouts gezeigt. Im Tutorial werden z.B. die gesamten Aktionen nicht mit der Controllerbelegung gezeigt, sondern ein anderer Teil bleibt in der Tastaturbelegung, es ist also nicht einheitlich.

Fernab von diesen NOCH vorhandenen Fehlern, welche hoffentlich mit der Zeit entfernt werden, weist das Spiel dennoch starke Schwächen auf. Das Leveldesign ist grausam. Im Laufe der Spielzeit befinden wir uns auf mehreren Raumschiffen und alle kommen wohl vom selben Fließband. Ebenso die Monster. Sie sehen sich alle recht ähnlich und wirken unkreativ.

Nur eine Portierung:

Der Hack ‘n Slay – Titel von Robot Entertainment ist eigentlich „nur“ ein Tabletgame, und dies ist auch ohne großen Aufwand erkennbar. Leider gibt es einige Probleme welche behoben werden müssen. So eben die Anzeige in den Menüs und die lagbefallene Steuerung. Ansonsten gibt es nichts Großes zu beanstanden und wenn immer neuer Content geliefert wird, kann Echo Prime zu einem netten Zeitvertreib werden, zu mehr aber leider nicht.

 

Fazit

Viel muss dem schon Genannten nicht mehr hinzugefügt werden. „Robot Entertainment“ sollten ihr Spiel Echo Prime weiterentwickeln und vorhandene Fehler beseitigen. Leider ist dieses Hack ‘n Slay Spiel nur eines von vielen und kann nicht herausstechen.
Grafik
52%
Sound
55%
Gameplay
60%
Steuerung
40%

Gesamtwertung

53%

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