Dollar

1908 0 1 24. September 2008
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Titel:Dollar
EAN:4024103111001
System:Windows 2000
USK:Freigegeben ab 12 Jahren
Label:EMME Deutschland GmbH
Release:2007-04-04

Jeder der schon mal einen Krimi gelesen oder gesehen hatte, fand die Ermittlungsarbeit ziemlich spannend. In dem Spiel Dollar hat man die Möglichkeit selbst die Ermittlungen in einem Mordfall in die Hand zu nehmen. Die Story stammt aus der Feder der schwedischen Krimibuch-Autorin Liza Marklund.

Die Storyline

Eine in den Medien sehr bekannte Persönlichkeit, Elisabeth Lindberg, Vorsitzende der Firma Lindberg & StÃ¥l ist ermordet worden. Der Spieler hat nun 5 Tage Zeit, um den Fall zu klären.

Um den Fall zu lösen stehen nun die Mittel der Beschattung, Hausdurchsuchung und des Verhörs zur Verfügung. Mit Hilfe der Beweise und Dokumente erfährt man immer mehr über das Opfer und seine Beziehungen zu den Verdächtigen. Ziel ist es, den Mörder in dieser Zeit zu finden. Hilfe bekommt der Spieler von Jimmy, Kristin sowie auch der Staatsanwältin und der Reporterin Annika Bengtzon. Action ist nicht angesagt. Die Arbeit beschränkt sich auf das Büro und Verhörzimmer. In Ermittlungen kann man nicht aktiv eingreifen. Diese werden nur koordiniert und die Ergebnisse ausgewertet.

Dem Täter auf der Spur

Die Grafik von Dollar fällt sehr bescheiden und nüchtern aus. Animationen sind so gut wie nicht vorhanden. Das gleiche gilt für die Soundkulisse. Man fühlt sich fast wie in einem richtigen Büro. Zu hören sind nur Telefonate der anderen Mitarbeiter und die üblichen Geräusche die in einem Büro so vorkommen. Die Sprachausgabe ist flüssig, die Sprecher klingen jedoch wenig überzeugend. Oft sind die Gespräche eher ermüdent als aufschlussreich. Insbesondere mit dem Chef Q, da er während des Gesprächs oft längere Pausen einlegt.

Das Spiel wird praktisch komplett mit der Maus gesteuert. Positiv fällt die Hilfe auf, die man über das Fragezeichensymbol aufrufen kann. Zu jedem Bildschirm findet man eine Beschreibung der Handlungsmöglichkeiten. Der Spieler hat auch die Möglichkeit eigene Notizen während eines Verhörs zu machen. So ist es einfacher den Überblick zu behalten.

Wer klassische Rätsel gewohnt ist, wird hier enttäuscht. In Dollar geht es überwiegend um die Aufarbeitung von Nachrichten, Hinweisen und Beiweisen. Das Verhör wurde hier ziemlich realistisch dargestellt. Es lässt sich anhand einer Anzeige im Bildschirm erkennen wie groß der Erregungszustand des Verdächtigen ist. Damit das Verhör reibungslos abläuft, werden vom System einige Musterfragen zur Auswahl gestellt. Man kann entscheiden ob man das Verhör ?hart? führt oder eher etwas ?zurückhaltender?.

Fazit

Das Spiel wird nicht jedem Adventure Fan Spaß machen. Aktiv teilnehmen kann man an dem Geschehen nicht. Insbesondere keine Tatortbesichtigung. Hier wurde viel Potential vom Entwickler verschenkt. Alles wirkt monoton und starr. Dank der vielen Wendungen entsteht auch mal Spannung. Diese hält aber nicht lange an. Ein weiterer großer Nachteil ist, dass man den Spielstand nicht beliebig speichern kann.
Grafik
41%
Sound
82%
Gameplay
64%
Steuerung
91%

Gesamtwertung

69%

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