Crazy Machines 2 (PC)

1836 0 1 24. September 2008
Gefällt mir!

Titel:cm² - Crazy Machines 2 (Pepper Games)
EAN:4012160168007
System:Windows Vista
USK:Freigegeben ohne Altersbeschrnkung
Label:ak tronic
Release:2007-10-15

Seit 15. Oktober 2007 rummst, zischt und knallt es wieder in den heimischen Laboren, denn mit “Crazy Machines 2” präsentiert und Novitas und die Fakt Software GmbH aus Zwickau eine neue Episode der Knobelreihe. Hier kann man das Zielfernrohr und die Handgranaten getrost aus der Hand legen und beweisen, dass man mehr als nur einen Feuerknopf bedienen kann, sondern stattdessen sein Köpfchen auch konstruktiv einsetzen kann. Domino-Effekte und Kettenreaktionen erwarten dich…

Frisch, fromm, fröhlich, schlau

Den Neueinsteiger erwartet zunächst ein ausführliches und lehrreiches Tutorial, der Veteran hingegen darf sich ohne langes drumherum den 150 neuen Aufgaben widmen, die es zu lösen gilt. Und während man bisher nur im staubigen Ambiente eines Labors des “verrückten Professors” agieren durfte, hat sich in der 2. Version von “Crazy Machines” einiges getan. Das gute alte Labor ist natürlich immer noch da und auch der alte Professor ist wieder mit von der Partie, aber alles erstrahlt in 3D. Besonders auffällig ist dies dann bei den ersten Experimenten, die erstmalig die AGEIA-PhysX-Grafikengine nutzen.

In “cm²” darf man darüberhinaus bei den 150 Basisexperimenten auch erstmalig das Labor verlassen. So führt uns eine “Weltreise” von der Stadt über die Universität an solch exotische Orte wie Ägypten oder den Orient. Die Aufgaben sind dabei dieselben geblieben, insofern wird das Rad also nicht neu erfunden (was aber auch nicht nötig ist). Es geht darum mit einer Reihe von zur Verfügung stehenden Gegenständen diverse Logikaufgaben zu meistern. Bowlingkugeln werden da zum Aufräumen verwendet und auch sonst spielt der Hobbytüftler mit allem was kleine Kinder besser meiden sollten: Strom, Messer, Scheren, Bomben, etc. Das Übliche eben…

Der alte Trott?

Und auch wenn sich am Spielprinzip nur wenig getan hat, kann das Spiel durch seinen Charme und seine Grundidee nach wie vor überzeugen. Vor jeder Mission erklärt der Professor in Wort und Schrift, was es zu tun gibt und eine grafische Präsentation markiert die Gegenstände und Ziele mit Pfeile und Kringeln. Hat man seine Mission erfüllt kann man sich entweder seine Lösung nochmals anzeigen lassen oder sich den Bauplan des Profs anschauen. Je nachdem wie gut man seine Aufgabe lösen konnte gibt es Punkte, mitunter auch Sonderpunkte für nicht benötigte Gegenstände.

Sehr gut ist auch, dass das Spiel nun über einen echten Onlinemodus verfügt. Dort kann man sich einerseits zusätzliche Aufgaben und Gegenstände herunterladen, aber Spieler können dort auch ihre ganz eigenen Lösungswege hochladen und so wiederum anderen Spielern zugänglich machen. Neben den Ergebnissen sind auch die Punktekonten anderer Spieler immer interessant und spornen an, seine eigenen Ergebnisse noch weiter auszubauen und zu verbessern.

Grafik und Sound

Vor allem grafisch hat sich bei “cm²” einiges getan. Nicht nur die Menüs, sondern auch die Experiemente erstrahlen in 3D und geben dem Spiel einen äußerst zeitgemässen Look. Das liegt nicht zuletzt an den netten Special Effetcs die von Hitzeflimmern bin hin zu Blooming reichen. Die Physik-Engine sorgt zudem für eine möglichst realitische Darstellung und Ablauf der Experimente nach den Regeln der Physik. Und die Ego-Shooter werden sich doch noch freuen: Mit den W,A,S,D-Tasten lässt sich zumindest die Kamera steuern. Heureka!

Die Hintergrundmusik ist entspannt und paßt zu den bevorstehenden Denksportaufgaben. Die Synchronisation des Professors ist ebenfalls sehr gut gelungen und wenn man mal eine Weile nichts tut, wird der alte Knabe ungeduldig und kommentiert das eigene Nichtstun mit frechen Sprüchen.

Fazit

"Crazy Machines 2" ist ein gutes Beispiel dafür, was man tun muss, um einerseits die Presse hinter sich zu haben und andererseits einen Versionssprung zu rechtfertigen. Während sich am gelungenen Spielprinzip kaum etwas verändert hat, haben die Entwickler kräftig an der Grafikschraube gedreht und dem Spiel einen gänzlich neuen Look verpaßt. Wir schon bei der Gold-Edition des Vorgängers überzeugt das Spiel und die Technik, so daß einer Wertung jenseits der 80 Punkte, auch angesichts des günstigen Preises, nichts mehr im Wege steht.
Grafik
78%
Sound
80%
Gameplay
86%
Steuerung
89%

Gesamtwertung

84%

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.