Spieletest: Cloudbuilt (PC)

2957 0 0 29. März 2014
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“Borderlands” meets “Mirror’s Edge”? “EPISCH!” werden nicht nur Fans der beiden genannten Spiele grölen. Denn genau dies ist “Cloudbuilt” von Entwicklerteam Coilworks. Comic-Grafik meets Parkour. Das muss doch einfach geil sein, oder?

“Eine junge Frau, eine mysteriöse Welt und dunkle Wolken am Horizont… Willkommen bei Cloudbuilt. “

Wir starten als Geist. Oder etwas ähnlichem. Und wir haben keine Ahnung, wo wir uns befinden. Das einzige, was uns möglich scheint, ist dem Licht zu folgen, dass uns scheinbar den Weg weisen möchte. Nach einigen gekonnten und eventuell auch anstrengenden Sprungeinlagen gelangen wir zu einer Tür.. Merkwürdig, da wir uns in einer Art ruiniertem Rohbau befinden und die Tür doch sehr funktionstüchtig und fertig scheint. Das gleiche gilt für den Raum dahinter, doch befindet sich in diesem Raum ein Bett. Und in diesem Bett liegt jemand, scheinbar verletzt. Sind wir das? Es scheint so. Plötzlich finden wir uns in einer Levelauswahl wieder, die ein wenig einem Trümmerhaufen im All ähnelt. Vielleicht ist es das auch, wir wissen es nicht. Hier beginnt unser Weg.

Mit dem Start ins erste Level merken wir schon: “Das hier wird kein Zuckerschlecken”. Denn nicht nur teilweise sehr schwere Parkourstrecken machen uns zu schaffen. Hinter jeder Ecke könnte ein kleiner Geschützturm lauern, der uns den Garaus machen will. Also ist Vorsicht und ein schneller Abzugfinger gefordert, um nicht zu versagen. Hört sich zunächst leichter an als es ist. Kann aber im Verlauf des Spiels durchaus zu Verzweiflung führen. Wenn nicht die Geschütze, dann die scheinbar unmöglichen Sprünge, die wir erst nach gefühlt 100 Anläufen meistern. Und, wenn diese Sprünge es auch nicht schaffen, dann bemüht sich “Cloudbuilt” mit anderen Mitteln uns zu stoppen, wobei es häufig auch erfolgreich ist. Vorerst.

“Borderlands” meets “Mirror’s Edge”

Grafisch liegt “Cloudbuilt” ungefähr zwischen den beiden “Borderlands” Teilen. Es sieht besser aus als Teil 1, aber doch etwas schlechter als Teil 2. Für musikalische Unterstreichung wurde natürlich auch gesorgt. Diese ist kein Ohrwurm, geschweige denn etwas, das sich in den Kopf brennt, wie z.B. der Titelsong von “Battlefield: Bad Company” oder “Mirror’s Edge”, wenn wir schon beim Thema sind, aber dennoch ist der Sound des Spiels anhörbar und unser Handeln – oder besser gesagt, unser Versagen, wird von unserer Protagonistin hin und wieder kommentiert. Hin und wieder ist ein leises “Oh, shit!” zu hören, sollten wir mal wieder kurz vor dem Ende abgestürzt sein.

Fazit

Ein gelungener Mix aus den zwei erfolgreichen Vorbildern "Borderlands" und "Mirror's Edge". Hier sollte jeder Mal wenigstens einen Trailer schauen, der nur leicht angetan von einem der beiden Titel war.
Grafik
79%
Sound
74%
Gameplay
83%
Steuerung
75%

Gesamtwertung

77%

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