Preview: Spirit of the Island

1075 0 3 24. Juni 2021
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Und wieder einmal verschlägt es uns auf eine einsame Insel, auf der es einiges zu tun gibt. “Wieder einmal”? Nun, aktuell gibt es durchaus eine kleine Schwemme an Spielen, die allesamt mehr oder weniger dasselbe Spielprinzip verfolgen, wenn auch ggf. auf unterschiedlichen Systemen. Kenner der Szene denken bei einem kindgerechten Inselabenteuer zunächst vermutlich an “Animal Crossing: New Horizons“, aber in den vergangenen Wochen haben wir euch auch “Castaway Paradise” und “Haven Park” vorgestellt, die es nicht nur für die Nintendo Switch gibt. Heute wollen wir herausfinden, wo sich “Spirit of the Island” in diesem Konzert positioniert und was das Spiel ggf. anders macht.

Spirit of the Island

Wie man schon ahnen konnte landen wir mehr oder weniger freiwillig auf einer schönen, wenn auch etwas “renovierungsbedürftigen” Insel und lernen schnell, dass wir nicht nur hier sind um, das schöne Wetter zu genießen, sondern auch zusehen müssen, dass wir unsere Grundbedürfnisse befriedigen. Hunger, Durst und Ermüdung spielen also eine Rolle, aber keine Bange: “Spirit of the Island” entwickelt sich nun nicht gerade zum knallharten Survival-Experience im Stile von “Ark: Survival Evolved”, sondern bleibt natürlich das kunterbunte und kindgerechte Inselabenteuer, das wir erwarten. Dennoch muss man sich zumindest nebenbei auch um eben diese Grundbedürfnisse kümmern, sondern wird man vorrangig in der Bewegungsgeschwindigkeit behindert, was das Gameplay nicht gerade angenehmer macht.

Recht schnell lernen wir die Insel ein wenig kennen und finden unser Basecamp, von wo aus wir künftig unsere Abenteuer starten können. Im Großen und Ganzen spielt sich “Spirit of the Island” dabei wie seine Marktbegleiter, ein paar kleine aber feine Unterschiede gibt es dann doch: “Spirit of the Island” verfügt insgesamt über etwas mehr Tiefgang als einige vergleichbare Spiele. Viele dieser Games sind entweder so einfach gehalten, um auch den Kleinsten zu gefallen, andere Spiele sind wiederum mit einem Fokus auf die Entspannung ausgerichtet. “Spirit of the Island” wiederum entfernt sich nun nicht grundsätzlich von beiden Aspekten, bringt aber doch etwas mehr Tiefgang ins Gameplay. Neben den bereits erwähnten Bedürfnissen wie Hunger, Durst und Schlaf merkt man es auch recht schnell an den Missionen und den Crafting-Rezepten. In “Spirit of the Island” lässt sich nämlich an der Werkbank einiges herstellen, wofür man wiederum die richtigen Ressourcen benötigt. Soll heißen: Man ist ständig auf der Suche nach bestimmten “Zutaten”, um dann das nächste Werkzeug oder das nächste große “Ding” herzustellen. Auch bei den Missionen zeichnet sich ein ähnliches Bild, denn oftmals muss man nicht nur eine Sache herbeischaffen, sondern ggf. auch mal einen ganzen Krämerladen an Ressourcen.

Das lässt sich alleine machen, aber dank des kooperativen 2-Spieler-Modus kann man sich auch zu zweit daran machen, das trostlosen Archipel in ein blühendes Touristenziel zu verwandeln. Das geplante Early Access-Spiel ist derzeit noch nicht auf Steam erhältlich, wer will kann das Game aber schon jetzt seiner Wishlist hinzufügen.

Fazit

"Spirit of the Island" ist ein interessanter Vertreter seiner Art, der zwar die Grundprinzipien von "Animal Crossing: New Horizons" oder "Castaway Paradise" in sich trägt, aber dank eines interessanten Crafting-Werkzeugkastens und insgesamt mehr Tiefgang ggf. nochmals andere Spieler ansprechen könnte. Wir werden sehen wie sich das Spiel entwickelt und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nochmals ein Auge darauf werfen.


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