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Too Late, But Still kündigen Album 'How Much We Can Take' an

Die Melodic-Post-Hardcore-Band meldet sich im Juli mit sechs Tracks zurück.


03.06.2026  Redaktion  0 Likes  0 Kommentare 
Too Late, But Still kündigen Album 'How Much We Can Take' an Bild Too Late, But Still kündigen Album 'How Much We Can Take' an Screenshot Too Late, But Still kündigen Album 'How Much We Can Take' an Foto

Wenn du auf der Suche nach neuem Input aus der US-amerikanischen Post-Hardcore-Szene bist, solltest du dir den Sommer fett im Kalender anstreichen. Die aus den Twin Cities stammende Formation Too Late, But Still hat ihre neue Veröffentlichung mit dem Titel „How Much We Can Take“ angekündigt. Das Sechs-Track-Starkes Album wird am 17. Juli 2026 über das Label Cardinal Sun Records im digitalen Format erscheinen.

Mit ihrem kommenden Werk stellt sich das Ensemble aus den USA drängenden Fragen der Gegenwart. Die Musik verbindet emotionale Tiefe mit einer spürbaren energetischen Dringlichkeit und richtet sich an all jene, die eine Vorliebe für rohe, ehrliche und mitreißende Gitarrenmusik besitzen.

Zwischen gesellschaftlichem Druck und emotionaler Überlastung
Thematisch dreht sich bei „How Much We Can Take“ alles um den enormen Druck, dem Menschen in der heutigen Zeit ausgesetzt sind. Die Songs verarbeiten persönliche, soziale und emotionale Belastungsproben. In den insgesamt sechs Stücken setzt sich die Band intensiv mit Themen wie Burnout, Zukunftsängsten, zerbrechenden Beziehungen und dem schleichenden Niedergang von Gemeinschaften auseinander. Es geht um das oft seltsame Gefühl, in einer zunehmend zersplitterten Welt zu versuchen, Kontakte aufrechtzuerhalten, während gesellschaftliche und persönliche Entfernungen immer größer werden.

Dabei versteht sich die Veröffentlichung keineswegs als Ratgeber mit einfachen Antworten. Stattdessen verweilt die Musik ganz bewusst in den unbequemen Fragen des Lebens: Wie viel Belastung kann ein Mensch ertragen, bevor er sich grundlegend verändert? Was tragen wir täglich mit uns herum, was versuchen wir wissentlich zu ignorieren, und was geht verloren, wenn gewohnte Strukturen und alte Versionen unserer selbst sowie unserer Gemeinschaften nicht mehr in der vertrauten Form existieren? Was bleibt am Ende noch übrig?

Post-Hardcore-Dringlichkeit trifft auf Emo-Spannung
Musikalisch bewegen sich Too Late, But Still in einem Spannungsfeld aus der Dringlichkeit des Post-Hardcore, dem Gewicht des Melodic Hardcore und einer atmosphärischen Emo-Spannung. Die Kompositionen leben von einem dynamischen Wechselspiel aus rauen, abrasiven Gitarrenwänden, treibenden Rhythmussektionen, kathartischen Vokaleinlagen und introspektiven Songtexten. Dadurch gelingt es der Gruppe, die emotionale Ausrichtung stets in den Mittelpunkt zu stellen, ohne dabei an physikalischer Wucht und musikalischem Druck einzubüßen.

Klanglich dürfte das Schaffen von Too Late, But Still insbesondere Fans von Bands wie Touché Amoré, Defeater, Counterparts, Joyce Manor, Have Heart oder Braid ansprechen. Die Mischung aus melodischer Eingängigkeit und kompromissloser Härte knüpft an geschätzte Tradierungen des Genres an und verleiht den Seelenqualen und Zukunftsängsten eine mitreißende Plattform.

Tracklist
  1. Dead Venues
  2. Disco Naps
  3. MC5xu
  4. Titles
  5. Bad Faith
  6. Message Boards

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