Wenn du Knetanimationen und den britischen Humor der Aardman-Studios magst, kannst du dir schon jetzt einen Termin im Kalender anstreichen: Die wohl bekannteste Schafherde der Filmgeschichte kehrt mit einem neuen Abenteuer auf die große Leinwand zurück. Am 1. Oktober 2026 startet „Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld“ in den deutschen Kinos. Der Verleih Studiocanal schickt damit bereits das dritte abendfüllende Kinoabenteuer des wolligen Helden ins Rennen, das pünktlich zur anstehenden Gruselsaison für Unterhaltung im Kinosaal sorgen soll. Bevor der Film regulär anläuft, feiert er am 25. September 2026 seine Deutschlandpremiere im Rahmen der Sektion FilmFest Hamburg Junior – sogar in Anwesenheit von Co-Regisseur Matthew Walker.
Ein zerstörtes Kürbisfeld und verirrte Monster In der neuen Geschichte dreht sich alles um die Vorbereitungen auf das Halloween-Fest auf der heimischen „Mossy Bottom“-Farm. Shaun und seine tierischen Mitstreiter freuen sich bereits riesig auf die Gruselzeit. Die Vorfreude wird jedoch jäh unterbrochen, als der stets etwas tollpatschige Farmer versehentlich den mühsam gezüchteten Kürbisgarten der Herde komplett zerstört. Damit das Fest nicht ins Wasser fällt, übernimmt Shaun selbst die Initiative und verwandelt sich kurzerhand in einen verrückten Wissenschaftler, um die Situation zu retten.
Das Experiment führt allerdings zu unerwarteten Turbulenzen: Plötzlich ist der Farmer spurlos verschwunden und in den dunklen Wäldern rund um Mossingham treibt zu allem Überfluss ein mysteriöses, haariges Ungeheuer sein Unwesen. Zusammen mit Hund Bitzer muss Shaun versuchen, das aufkommende Chaos wieder unter Kontrolle zu bringen. Der Film kommt mit einer Laufzeit von rund 81 Minuten in die Kinos. Eine Altersfreigabe liegt derzeit noch nicht offiziell vor, angestrebt wird von den Verantwortlichen jedoch eine Freigabe ab null Jahren (FSK 0).
Bewährtes Kreativteam hinter den Kulissen Für die Umsetzung des neuen Abenteuers setzt Aardman Animations auf erfahrene Köpfe aus dem eigenen Haus. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Mark Burton und Giles Pilbrow. Burton bringt eine Menge Erfahrung im Stop-Motion- und Animationsbereich mit und arbeitete in der Vergangenheit unter anderem an „Wallace & Gromit: Vergeltung mit Flügeln“, „Paddington in Peru“ sowie am allerersten Shaun-Spielfilm. Pilbrow zeichnete zuvor für Titel wie „Horrible Histories“ und das Weihnachts-Special „Shaun das Schaf – Die Weihnachtsmission“ verantwortlich.
Die Regie teilen sich Steve Cox und Matthew Walker. Cox inszenierte bereits das erwähnte Weihnachtsspecial, während Walker unter anderem durch die Serie „Lloyd of the Flies“ bekannt ist. Produziert wird das Projekt von Richard Beek, während die Aardman-Gründer und -Größen Nick Park, Peter Lord, Carla Shelley und Sarah Cox als Studio Executive Producer die Fäden im Hintergrund zusammenhalten.
Erfolgsgeschichte einer weltbekannten Herde Die Figur des cleveren Schafs Shaun entsprang ursprünglich dem „Wallace & Gromit“-Universum und entwickelte sich schnell zu einer der erfolgreichsten Eigenmarken von Aardman Animations. Die dazugehörige TV-Serie läuft inzwischen in mehr als 170 Ländern und wurde im Laufe der Jahre mit namhaften Preisen geehrt, darunter mehrere International Emmy Awards sowie der BAFTA Children’s Award als bestes Animationsprogramm.
Auch auf der großen Leinwand feierte Shaun bisher große Erfolge: Sowohl der erste Spielfilm aus dem Jahr 2015 als auch der Nachfolger „Shaun das Schaf – Der Film: UFO-Alarm“ wurden von der Kritik hochgelobt und erhielten jeweils eine Nominierung für den Oscar sowie den BAFTA in der Kategorie „Bester Animationsfilm“. Das halbstündige TV-Special „Die Weihnachtsmission“ aus dem Jahr 2021 sicherte sich ebenfalls einen International Emmy. Mit „Spuk im Kürbisfeld“ setzt das Studio nun seine Tradition fort, humorvolle Stop-Motion-Unterhaltung für die ganze Familie zu produzieren.
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