Mit Sacreligious meldet sich eine junge Death-Metal-Band aus Göteborg zu Wort. Am 25. September 2026 veröffentlicht das schwedische Quintett sein Debütalbum Brutality Incarnated und knüpft damit an die lange Geschichte harter Musik aus der westschwedischen Hafenstadt an.
Göteborgs Death-Metal-Erbe bekommt frisches Blut Sacreligious wurden im Sommer 2024 gegründet und orientieren sich an der rauen Seite des schwedischen Death Metal. Als wichtige Einflüsse nennt die Band Formationen wie Entombed und Dismember, verbindet deren klassischen Stil allerdings mit der moderneren und besonders wuchtigen Ausrichtung von Sanguisugabogg.
Das Ergebnis soll schnell, kompromisslos und bewusst ungeschliffen klingen. Statt sich ausschließlich auf den bekannten melodischen Göteborg-Sound zu konzentrieren, setzt Sacreligious auf schwere Gitarrenriffs, aggressive Vocals und eine direkte Rhythmusarbeit. Brutality Incarnated soll dabei die rohe Energie der bisherigen Auftritte in ein geschlossenes Albumformat übertragen.
Von Skateparks und Clubs auf die größeren Bühnen Seit ihrer Gründung hat sich die fünfköpfige Formation zunächst in der schwedischen Underground-Szene einen Namen gemacht. Sacreligious spielten in Clubs, auf Skateparks und bei Festivals in Göteborg sowie in weiteren Teilen des Landes. Die körperlich geprägten Konzerte und der bewusst direkte Sound halfen der Band dabei, unterschiedliche Bereiche der lokalen Metal-Szene zu erreichen.
Zur Besetzung gehören Sänger Felix Dahllöf, die Gitarristen William Alvarsson und Hugo Rahm, Bassistin Nellie Taghizade sowie Schlagzeuger Filip Staberg. Vor der Arbeit an Brutality Incarnated veröffentlichte die Gruppe bereits zwei eigenständig aufgenommene und produzierte Demos.
Studio Fredman verleiht der rohen Energie klare Konturen Für ihr erstes vollständiges Album wechselten Sacreligious in das Studio Fredman in Göteborg. Dort wurde Brutality Incarnated aufgenommen, abgemischt und gemastert. Das Studio ist eng mit der Geschichte der schwedischen Metal-Szene verbunden und war über die Jahre an zahlreichen international bekannten Produktionen beteiligt.
Die Band möchte mit der Produktion offenbar zwei Seiten miteinander verbinden: Einerseits soll die Musik schmutzig, schwer und unmittelbar bleiben, andererseits soll jedes Instrument klar und druckvoll zur Geltung kommen. Das Artwork des Albums stammt von James Campbell und ergänzt die düstere Ausrichtung der Veröffentlichung.
Brutality Incarnated markiert den nächsten großen Schritt Die Veröffentlichung von Brutality Incarnated erfolgt unabhängig und ohne klassisches Plattenlabel. Damit behält die Band die Kontrolle über ihr Debüt und führt den selbst organisierten Weg fort, den sie bereits mit ihren ersten beiden Demos eingeschlagen hat.
Am Erscheinungstag, dem 25. September 2026, spielen Sacreligious außerdem ein größeres Konzert in Stockholm. Für die noch junge Band stellt die Kombination aus Albumveröffentlichung und Auftritt einen wichtigen Meilenstein dar. Ob sich das Quintett damit auch außerhalb der schwedischen Underground-Szene etablieren kann, wird sich dann in den kommenden Monaten zeigen.
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