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Neue Klänge aus dem Norden: Neue Alben von Eivør und Turmion Kätilöt

Die nordischen Acts Eivør und Turmion Kätilöt kündigen neue Alben an.



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Ankündigungen beim Musiklabel Nuclear Blast: Sowohl die färöische Ausnahmekünstlerin Eivør als auch die finnischen Industrial-Metaller Turmion Kätilöt melden sich mit neuen Albumprojekten zurück. Während Eivør mit ihrem Werk „Tungl“ ein neues Kapitel ihrer atmosphärischen Klangreise aufschlägt, legen Turmion Kätilöt mit „Resodance“ ein durchdachtes Konzeptalbum vor. Beide Veröffentlichungen zeigen die enorme Bandbreite nordischer Musikwelten.

Eivør vertieft ihre elementaren Klangwelten auf Tungl
Seit mehr als zwei Jahrzehnten zählt Eivør zu den faszinierendsten Stimmen der nordischen Musikszene. Ihre musikalische Reise erstreckt sich über elf Soloalben, zahlreiche Kollaborationen und einflussreiche Soundtrack-Arbeiten. Gamer und Serienfans kennen ihre eindringliche Stimme vor allem aus den Soundtracks zu den Action-Epen God of War und God of War Ragnarök sowie der Historienserie The Last Kingdom. Für ihr Schaffen wurde die färöische Künstlerin unter anderem mit dem renommierten Musikpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet.

Dass Eivørs Musik ein bemerkenswert breites Publikum anspricht, zeigt sich an ihrer Vielseitigkeit: Neben Pop- und Mainstream-Hörern begeistern sich auch Metalheads und die nordische Pagan-Folk-Szene für ihre Werke. Insbesondere ihr Stück „Trøllabundin“, geprägt von Rahmentrommeln und Kehlkopfgesang, gilt in diesen Kreisen als inoffizielle Hymne. Nachdem ihr letztes Album „Enn“ eine dunklere und atmosphärischere Phase einläutete, führt Eivør diesen Weg nun auf ihrem kommenden Album „Tungl“ fort – ihrer ersten Veröffentlichung beim Metal-Label Nuclear Blast.

Der Albumtitel „Tungl“ steht im Färöischen für den Mond. Die zehn Titel des Werks laden dich zu einer tiefgründigen Reise ein, die Orientierung und Selbstvertrauen in unsicheren Zeiten thematisiert. Eivør beschreibt die Ausrichtung des Albums mit folgenden Worten:
Tungl erkundet die sich ständig verändernden Zyklen des Lebens – die Songs bewegen sich zwischen Momenten der Zärtlichkeit und des Herzschmerzes, der Liebe und des Verlusts sowie den emotionalen Gezeiten, die uns prägen. Wie der Mond, der den Titel inspiriert hat, dient Tungl als sanfter Wegweiser durch die dunkleren Passagen des Lebens und beleuchtet die Schönheit, Widerstandskraft und Transformation, die man auf diesem Weg findet.
Eivør
Turmion Kätilöt tanzen mit Resodance im ewigen Kreislauf
Einen deutlich härteren, aber nicht minder konzeptionellen Ansatz verfolgen Turmion Kätilöt. Die 2003 im finnischen Kuopio gegründete Band kombiniert seit über zwanzig Jahren industrielle Härte, elektronische Grooves und extreme Metal-Intensität mit einer ausgeprägten Theatralik. Das Zusammenspiel aus wuchtigen Gitarrenriffs, treibenden Beats und einprägsamen Hooks hat der Gruppe eine treue Anhängerschaft in ganz Europa eingebracht.

Mit ihrem zwölften Studioalbum „Resodance“, das am 23. Oktober 2026 erscheint, schlagen die Finnen ein neues Kapitel auf. Die Scheibe wurde von Mikko Tegelman gemeinsam mit der Band produziert und soll die Energie der Live-Auftriffe mit einer durchdachten Grundidee verbinden. Das Album umfasst zwölf Tracks, die im Rahmen eines visuellen und musikalischen Gesamtkonzepts stehen.

Sänger MC Raaka Pee erklärt die Philosophie hinter dem Werk wie folgt:
Resodance schließt einen Kreis und setzt gleichzeitig einen endlosen Zyklus fort, ähnlich wie der Ouroboros – die ewige Schlange, die ihren eigenen Schwanz verschlingt. Jeder Song repräsentiert eine Stunde, jede Note ihre eigene Farbe und ihren eigenen Charakter. Über zwölf Tracks hinweg entfaltet sich ein kontinuierlicher Tanz der Resonanz, bei dem jeder Moment seinen ganz eigenen Ton findet.
MC Raaka Pee
Mit diesen beiden Ankündigungen unterstreicht Nuclear Blast einmal mehr die Vielseitigkeit nordischer Musikkultur – von mystischen Folklandschaften bis hin zu mitreißendem Industrial Metal.

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