WWE – Royal Rumble 2008 – Steelbook

1145 0 1 24. September 2008
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Titel:WWE - Royal Rumble 2008
EAN:5021123122269
USK:Freigegeben ab 18 Jahren
Label:Clear Vision (Alive)
Release:2008-05-12

Der Royal Rumble zählt zu den größten Events, die die World Wide Wrestling-Maschinerie neben Wrestlemania zu bieten hat. Hier handelt es sich um eine “Over the Top Rope Battle Royal”, bei der die Regeln wie folgt sind: Zwei Wrestler beginnen die Schlacht und alle 90 Sekunden kommt ein weiterer Wrestler hinzu. Die 30 teilnehmenden Athleten wurden vorher ausgelost und treffen so nach und nach aufeinander, wobei die zuletzt antretenden Wrestler natürlich im Vorteil sein sollten. Aber Überraschungen gab es beim “Royal Rumble” schon immer und so hat es sich im Lauf der 21-jährigen Geschichte einen festen Platz in der WWE gesichert. Zudem ist es die letzte Großveranstaltung vor Wrestlemania und der Gewinner des Ganzen bekommt die Chance auf einen Titelkampf…

Let the Rumble begin..

Das eigentliche Royal Rumble findet ganz zum Schluss des Events statt, aber im Vorprogramm finden auch schon absolut hochkarätige Matches statt. In diesem Jahr traf gleich zu Beginn Ric Flair in einem karriere-bedrohendem Match auf MVP. Der “alte Mann”, der schon in den 70ern seine ersten Kämpfe im Madison Square Garden bestritten hat, muss sich hier gegen den jungen aufstrebenden MVP beweisen. Verliert er, muss er die WWE verlassen. Ein spannendes Match mit vielen Auf- und Abs. Danach treten Chris Jericho und John “Bradshaw” Layfield gegeneinander an, um ihren monatelang schwelenden Zwist endlich ad acta zu legen – natürlich mit den Fäusten.

Nach diesem guten Anfang des Abends kommen wir nun zum ersten Superknüller: Edge trifft auf den Publikumsliebling Rey Mysterio und es geht um den Welt-Schwergewichts-Champion-Titel. Dieses Match eines hinterlistigen Brawlers gegen einen technischen versierten Überflieger bietet eine ordentliche Portion Spannung und jede Menge überraschende Wendungen. Und wir verraten sicher nicht zuviel wenn wir sagen: Es geht anders aus, als man denkt. Im letzten Vorkampf (wenn man das überhaupt noch so nennen kann) treffen Randy Orton und Jeff Hardy aufeinander. Orton, derzeitiger WWE Champion, hat sich zuletzt als echte Memme erwiesen und viele Kämpfe eigentlich nicht richtig durch Pin gewonnen, sondern eher durch mittelmässige Leistungen, miese Tricks oder Disqualifikationen, die ihm seinen Titel gesichert haben. Es wird Zeit endlich mal zu beweisen, dass er den Titel überhaupt noch zurecht am Leib trägt.

Und nun kommen wir zum Main Event, zum Highlight des Abends – Der Rumble beginnt. Diesmal hat es Shawn Michaels und den Undertaker erwischt und sie müssen als erste ran, was ihre Chancen empfindlich schmälert. Aber Michaels hat es ja schonmal bewiesen, dass man mit der Startnummer 1 trotzdem gewinnen kann. Ob es ihm auch ein 2. Mal gelingt? Leicht wird es nicht, denn neben dem Undertaker muss er sich noch mit folgenden Stars und Sternchen herumschlagen: Santino Marella, The Great Khali, Hardcore Holly, John Morrison, Tommy Dreamer, Batista, Hornswoggle, Chuck Palumbo, Jamie Noble, CM Punk, Cody Rhodes, Umaga, Snitsky, The Miz, Shelton Benjamin, Jimmy Snuka, Roddy Piper, Kane, Carlito, Mick Foley, Mr. Kennedy, Big Daddy V, Mark Henry, Chavo Guerrero, Finlay, Elijah Burke, Triple H, John Cena.

Fazit

Der Royal Rumble ist und bleibt eine Größe der WWE. Ein toller Abend mit tollen Stars, verpackt in ein dekoratives Steelbook. Ehrlich: Wer nicht dabei war, sollte zugreifen.

Gesamtwertung

93%

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