Spieletest: Escape Goat 2 (PC)

2920 0 0 6. Oktober 2014
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Eine lila Ziege in einem 2D-Jump n’ Run Spiel mit etwas modernerer Grafik, guten Sounds und netten Hintergrundgeräuschen. Das allein beschreibt “Escape Goat 2” schon recht gut. Doch zur ausführlichen Beschreibung gehört natürlich wesentlich mehr, als nur das. Fangen wir doch gleich mal mit einem kleinen Minuspunkt an. Der Steuerung. Kurz für diejenigen, die Escape Goat noch nicht kennen. Zu Anfang des Spiels, welches im Übrigen wieder komplett Englisch ist, wird man aufgefordert, seinen XBOX 360-Controller einzustecken, da die Steuerung auf den Knöpfen dieses bestimmten Controllers basiert. Doch man kann auch einfach Enter drücken, um das Spiel mit der normalen Tastatur fortzusetzen. Man sollte allerdings, bevor man spielt, unbedingt vorher die Tastenbelegung ändern, denn wenn man zu übereifrig ist und direkt spielen möchte, ist es etwas schwierig, da man nicht sofort weiß, welche Taste nun für was gut ist. Lediglich die Richtungstasten sind ziemlich einfach, da diese bereits am Anfang als Steuerungstasten festgelegt sind. Wenn man dann aber die einzelnen Tasten der Tastatur durchprobiert, sollte man seine Finger besser gleich vom “R” lassen, denn damit stirbt man sofort und verliert somit ein Leben.

Hat man sich allerdings mit den Tasten auseinandergesetzt, kann das Abenteuer losgehen. Wie bereits erwähnt ist Escape Goat 2 ein Jump n’ Run Spiel, was ungewöhnlich viel Spaß macht. Selbst denen, die diesem Genre eigentlich nichts abgewinnen können. Das Ziel ist es eigentlich nur, den Schlüssel einzusammeln, der in jedem Level zu finden ist, welcher dann die Tür zum nächsten Level öffnet. Doch es ist nicht immer sehr einfach, dorthin zu gelangen. Zu Anfang des Spiels geben kleine Ausrufezeichen eine Einstiegshilfe. Springt man zum Beispiel mit “X” und berührt dabei ein Ausrufezeichen in der Luft, zeigt dieses den Buchstaben “X” an, was einfach nur sagen soll, dass man hier nochmal die Sprungtaste drücken kann, um einen Doppelsprung zu vollziehen. Darüber hinaus kann man auch die Hörner des Ziegenbocks verwenden, um mit der dafür vorgesehenen Taste nach vorne zu preschen, um zum Beispiel bestimmte Arten von Blöcken zu zerstören oder über Abgründe zu gelangen, über die man nicht so einfach springen kann. In den Leveln kann es auch verschiedene Schalter geben, die bei Berührung einige Blöcke verschieben, wodurch man weiterkommt. Ab Level 2 erhält man auch einen kleinen Begleiter. Eine Ratte, die man mit einer bestimmten Taste beschwören und wieder zurückholen kann. Die Ratte kann dabei helfen, unereichbare Schalter zu aktivieren. Man sieht also, bei Escape Goat 2 muss man schon ein wenig nachdenken. Auch die Musik und sie Soundeffekte sind sehr angenehm, was dieses Spiel allgemein zu einem netten Zeitvertreib zwischendurch macht.

Fazit

Modernes Jump n' Run mit angenehmer Grafik und Sounds. Zu empfehlen.
Grafik
95%
Sound
97%
Gameplay
90%
Steuerung
70%

Gesamtwertung

90%

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