Die Kettenreaktion

5785 0 1 28. November 2009
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Titel:Die Kettenreaktion
EAN:4041658700276
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:SUNFILM Entertainment
Release:2009-11-20

Ganz oben auf dem Cover zu “Die Kettenreaktion” steht in großen Lettern zu lesen “Mad Max”, darunter etwas kleiner “…stand Pate für die rasanten Autojagdszenen dieses hochaktuellen Action Thillers”. Ganz unten wiederum steht auch gut lesbar “…mit Mel Gibson”. Soviel vorneweg: Mel Gibson hat in “Die Kettenreaktion” nicht mehr als eine kleine Nebenrolle als Mechaniker. Warum sich der Film aber für Mad Max-Fans dennoch eignen könnte zeigt unser Filmreview…

Die Kettenreaktion

Eine Panne in der australischen Atommülldeponie WALDO zieht eine Umweltkatastrophe nach sich. Bei dem Unfall wird der Wissenschaftler Heinrich Schmidt verstrahlt. Jetzt fühlt er sich verpflichtet, die Öffentlichkeit zu warnen. Prompt hat Schmidt den konzerneigenen Sicherheitsdienst und dessen Boss Grey auf den Fersen. Der will den Skandal um jeden Preis vertuschen. In höchster Bedrängnis gelingt Schmidt die Flucht zu dem Ehepaar Carmel und Larry Stilson in die Berge. Dort beginnt ein Kampf gegen die Zeit. Lässt sich das Ende der Welt wirklich nicht mehr abwenden?

Der Film unter der Regie von Ian Barry hat Steve Bisley und Anna-Maria Winchester in den Hauptrollen, die als junges Pärchen auf Wochenend-Ausflug zunächst auf den wortwörtlichen “verstrahlten” Heinrich Schmidt stossen, der ein düsteres Geheimnis mit sich trägt. Im Verlauf des Films wird die Handlung immer dramatischer und insbesondere die auf dem Cover angepriesenen Verfolgungsjagden können überzeugen. Tatsächlich kann man hier auch die deutlichsten Parallelen zu “Mad Max” erkennen, denn sowohl die aufgemotzten Kisten, wie auch die Kameraperspektiven erinnern frappierend an den Kassenschlager und Kultfilm. Kein Wunder, hierfür konnte George Miller (Regisseur “Mad Max”) gewonnen werden. Und es gibt sogar noch mehr Parallelen: Film-Fans werden Steve Bisley wiederum aus seiner Rolle als “Goose” in Mad Max wiedererkennen.

Barry (auch Drehbuch) war budgettechnisch sehr beschränkt hat aus den knappen Mitteln aber das Bestmögliche gemacht. Der Film hat durchaus den Charme der frühen Mad Max-Filme und kann mit guten schauspielerischer Leistungen punkten. Auch die Bild- und Tonqualität ist ordentlich, auch wenn man dem Material durchaus schon das eine oder andere Jährchen ansieht. Alles in allem dennoch eine gelungene Produktion.

Fazit

Ordentlicher Endzeit-Actionfilm mit Mad Max-Anleihen, sowohl inhaltlich wie auch bei der Crew. Sehenswert!

Gesamtwertung

80%

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