Bone Dry

1380 0 1 24. September 2008
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Titel:Bone Dry
EAN:4048317351374
USK:Freigegeben ab 18 Jahren
Label:Ascot Elite Home Entertainment GmbH
Release:2008-06-19

Eben noch flirtete “Eddie” in einer kleinen Bar mit der Kellnerin. Im nächsten Moment bekommt er eins übergezogen und findet sich irgendwo in der Mojawe-Wüste wieder, ohne Auto, ohne Verpflegung. Nur ein Walkie-Talkie, welches beweist: Eddie ist nicht allein. In der Ferne steht ein Geländewagen in dem “Jimmy” sitzt und nur darauf gewartet hat, dass er endlich wieder aufwacht um sein Spiel zu beginnen. In flimmernder Hitze entsteht so “Bone Dry”, ein Psychothriller, der unaufhaltsam auf einen großen Showdown im Sand zusteuert. Wir haben uns den Film angesehen…

Bis auf die Knochen…

… oder frei übersetzt “Knochentrocken” kommt “Jimmy”, gespielt von Lance Henriksen rüber, den man als unzähligen Hollywoodproduktionen wie “The Last Samurai”, “Aliens – Die Rückkehr” oder “Terminator”. “Eddie” wird von Luke Gross gemimt, der wiederum Filmfans aus “Hellboy 2” und “Blade 2” bekannt sein dürfte. Und die Rollenverteilung ist klar: Jimmy ist der miese Sadist, der sein Opfer Eddie nur quälen möchte und hierbei überaus fantasievoll an die Sache rangeht. Zunächst scheucht er ihn meilenweit durch die unbarmherzige Mojawe-Wüste und spielt immer wieder seine kleinen Spielchen mit ihm. Und jedesmal wenn Jimmy nicht spurt, gibts eine Sonderstrafe. Mal wird er nackt mit Handschellen an einen riesigen Kaktus gefesselt, dann bis zum Hals in der Erde eingegraben. Den Rest erledigt die Wüste: Fata Morganas, Durst und Schmerzen sorgen für den Stoff aus dem der Film gemacht ist. Es dauert allerdings den ganzen Film, bis man als Zuschauer versteht worum es hier eigentlich geht. Das Ende hat es also durchaus in sich…

Der Film unter der Regie von Brett A. Hart lebt insbesondere von den beschriebenen krassen Momenten und den sehr gelungenen Landschaftsaufnahmen. Hier entsteht dann durchaus Spannung und man frägt sich die ganze Zeit “Warum macht er das eigentlich? Worum geht es hier?”. Gut, dass der Film diese Fragen zum Schluss auch alle beantwortet und nicht nur einfach ein makabrer Irrer seine Spielchen spielt und dann kommentarlos der Abspann folgt. Die Mojawe-Wüste bietet zwar tolle Szeneriebilder, allerdings lässt sich schon an der Story und der Location absehen, dass der Film auch gewisse Längen hat. Die beiden treiben eben ihre Psychospielchen miteinander und das geht eben nicht ohne Worte.

Fazit

"Bone Dry" mag zwar ein Low-Budget-Horrorthriller sein kann aber durchaus mit einigen tollen Momenten aufwarten und lebt von atmosphärischen Eindrücken und Aufnahmen. Die Story ist zeitweise etwas langatmig bietet aber genug Ãœberraschungsmoment um den Zuschauer zu fesseln.

Gesamtwertung

71%

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