Digifish Ozeane der Urzeit

1232 0 0 9. April 2009
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Mit “Ozeane der Urzeit” aus dem Hause Digifish wagen wir uns heute in die endlichen Tiefen der Ozeane. Dank dieser CD-Rom brauchen wir weder eine Zeitmaschine noch Flossen oder Schnorchel.

20 000 Meilen unter dem Meer…

Die Software verzichtet komplett auf ein Hauptmenü oder Intro und so finden wir uns nach dem Klick auf die Verknüpfung im Meer. Mittels Rechtsklick können wir ein kleines Menü ausklappen indem sich diverse Optionen befinden. Wir haben z.B. die Möglichkeit die Farbe des Lichts einzustellen. Dadurch lässt sich die Optik des Spieles auf jeden Monitor und Lichtsituation anpassen. Desweiteren kann man in den Optionen die “Fischauswahl” treffe. Per Mausklick kann man auswählen welche der 24 Uhrzeitmonster auf dem Bildschirm erscheinen sollen. Im Soundbereich ist Do-it-your-self angesagt. Dem Produkt ist ein einziger Track beigelegt, im “Windows / Dokumente”-Ordner wird allerdings ein Ordner angelegt in dem eine Textdatei auf die Bearbeitung wartet. Wie schon in GTA3 kann man dann unter Umständen eigene Musikstücke einbringen.

Fischers Fritz fischt frische Fische

Die Grafik ist bei einer solchen Software natürlich das Fundament. Hier hat man nicht auf Sand gebaut und so schwimmen die Monster in guter 3D-Optik und hübschen Texturen durch das digitale Meer. Per Mausklick lassen sich immer weitere Schwärme auf den Bildschirm schicken. Neben der reinen Beobachtung der Tiere lassen sich auch kurze Informationen zu diesen einblenden. Diese Infos sind allerdings sehr knapp bemessen und beschränken sich auf nur wenige Sätze. An dieser Stelle hätte man sich klarer von einer Aquariumssimulation abgrenzen können indem man einfach mehr liefert.

So fällt es schwer Ozeane der Uhrzeit einzuordnen. Für das neue Genre der “Serious Software” reicht es mit diesen spärlichen Texten leider nicht. Hier wäre es wünschenswert gewesen viel mehr Wissenschaftlichen Inhalt einzubringen.

Einen Lerneffekt erzielt sonst nur noch der Modus in dem man die Monster in Chronologischer Reihenfolge schwimmen lassen kann. Vom Ältesten bis zum Jüngsten und umgedreht. Also handelt es sich hierbei weder um ein Spiel im klassischen Sinne noch um eine Lernsoftware. Was sich hier nun auf CD gebannt befindet ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Es hat einen größeren Lernwert und eine viel schönere Grafik als ein Aquarium Screensaver, aber stellt nicht genug Informationen bereit um als Lernsoftware durchzugehen.

Fazit

Alles in Allem ist "Ozeane der Uhrzeit" kein Kauftipp und stößt höchstens bei absoluten Urzeitfreaks oder kleineren Kindern auf Gefallen.
Grafik
85%%
Sound
70%%
Gameplay
30%%
Steuerung
60%%

Gesamtwertung

45%

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