Windows Tuning & Security Paket

872 0 0 24. September 2008
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Die Firma SAD bringt oft sogenannten “All-in-One-Pakete” raus. Von dieser Sorte haben wir auch das “Alles Brenner Paket” getestet. Nun ist es Zeit für das “Windows Tuning&Security” Paket. Für einen Preis von rund 15€ ist darin u.a. “Tuneup Utilities 2006”, Cyberghost VPN, “Phoenix Backup” oder der “PDF Maker” enthalten. In der Tat sind die Programme nicht auf dem neuesten Stand der Dinger aber für den Preis kann man das auch verschmerzen, oder? Wir finden es raus. In unserem heutigen Test.

Pimp myÂ…PC

Tune Up Utilities 2006 verspricht dem Nutzer den PC von Datenmüll zu befreien und somit die Leistung zu verbessern. Mit wenigen Klicks kann man nicht nur den Internet-Explorer, sondern auch Firefox optimieren. Das Menü wirkt aufgeräumt und die Bedienung ist intuitiv. Auch unerfahrene Nutzer werden sich hier schnell zu Recht finden. Besonders praktisch ist das “Rescue-Center”. Wenn man aus Versehen zu viel aufräumt, kann man es hier wieder rückgängig machen. Backups werden vor jedem Löschvorgang automatisch erstellt. Tuneup Utilities 2006 ist trotz des Alters immer noch sehr gut und kann auch locker mit der aktuellen Version mithalten. Empfehlenswert nicht nur für PC-Laien. In der 2008 Version wurde noch einiges an der Menüführung verändert und weitere Optionen hinzugefügt. Die aktuelle Version haben wir selbstverständlich auch getestet. Den Test gibt es hier.

Anonym in den Weiten des WWW

Im Paket ist ebenfalls der Anonymizer “Cyberghost VPN” enthalten. Das Programm haben wir bereits einzeln getestet. Die Software arbeitete in unseren Tests sehr zuverlässig. Die IP wird dabei über ein VPN (Virtual Private Network) anonymisiert. Vereinfacht gesagt wird hier über dem eigentlichen Netz ein virtuelles Teilnetz angelegt. Dieser ist vom Rest des “echten” Netzes abgeschirmt. Für den Anfangt bietet das Programm 10GB Traffic gratis an. Wer mehr braucht, der muss einen Tarif dazu buchen. Jeweils mit 1, 3, 6 oder 12 Monate Laufzeit. Hier ist der Anbieter fair und der Tarif endet automatisch nach Ablauf der gebuchten Laufzeit. Man muss sich also keine Kündigungsfristen merken. Das Programm bietet ein Maximum an Sicherheit. Unsere richtige IP Adresse war im Test auch “wirklich” versteckt, wie wir uns selbst überzeugen konnten.

1, 2, 3- fertig ist die PDF Datei

Ein Dokument in PDF umwandeln ist mit dem “Boardmitteln” von Windows leider nicht möglich. Ein externes Programm muss also her. Mit dem “PDF-Maker” lassen sich PDF-Dateien aus Dokumenten erzeugen. Der PDF Maker meldet sich im System als Druckertreiber an und ist somit auch bei “Word” als auch bei Open Office Produkten einsatzbereit. Bei der Erstellung eines PDF-Dokuments lassen sich Schriftarteneinbettung, Verschlüsselung sowie die automatische Link-Erkennung individuell einstellen. Das meiste lässt sich mit nur einem Klick erledigen. Leider vermisst man Optionen wie das Einfügen eines Wasserzeichens oder eine Umsortierungs-Funktion. Sehr gut hat uns die Oberfläche gefallen. Sie ist zwar schlicht jedoch übersichtlich gestaltet. Selbst ohne Handbuch wird man keine Probleme mit der Benutzung haben. Das Programm eignet sich sehr gut für Anfänger, die keine Lust haben sich alles anzulernen. Profis werden aufgrund der bescheidenen Funktionsauswahl enttäuscht sein.

Wie der Phönix aus der Asche

Denjenigen unter uns, die sich ein bisschen mit Mythologie beschäftigt haben, wissen das der der Phönix wenn er alt ist, verbrennt um dann aus der Asche aufzuerstehen. Die Redewendung Wie ein Phönix aus der Asche” wird benutzt, wenn etwas schon verloren geglaubt war, aber in neuem Glanz wieder erscheint. Wenn mal der PC spinnt und alle Daten verloren sind, wäre es doch schön alles gesichert zu haben (fast wie beim Phönix). Nur weniger denken an ein regelmäßiges Backup. Wenn es zum PC Crash kommt, ist die Aufregung groß. Hier möchte “Phoenix Backup” Abhilfe schaffen. Die Installation von Phoenix Backup geht sehr schnell und einfach. Einen Backup-Auftrag lässt sich unproblematisch anlegen. Man wählt die Dateien, Ordner oder Registry-Einträge aus und lässt das Backup laufen. Den Rest erledigt das Programm. Das erstellte Backup wird dabei als ZIP gespeichert. Natürlich sollte man die ZIP Datei auf einen Rohling oder USB Stick sichern. Insofern ist das Programm nur zum Teil eine Erleichterung. Man muss sich die Dateien nicht mühsam zusammensuchen aber um die Sicherung der ZIP Datei muss sich der Nutzer selbst kümmern. Hier sind andere Programme besser, da sie eine externe “Online-Festplatte” anbieten auf die, die automatisch erstellten Backups verschoben werden. Selbst wenn der PC komplett ausfällt und man keinen Sicherungsrohling parat hat, ist eine Kopie im Netz (natürlich verschlüsselt) vorhanden. Nicht so bei “Phoenix Backup”. Schade. Trotzdem ist das Programm gut gelungen und hilft unkompliziert Backups zu erzeugen.

Fazit

Ein umfangreiches Programmpaket zu einem günstigen Preis. Alle enthaltenen Programme arbeiten sehr zuverlässig und lassen sich auch komplett ohne Handbuch bedienen. Auch wenn die Programme mittlerweile nicht mehr ganz aktuell sind, ist das Geld auf Grund der Zuverlässigkeit und vorbildlicher usability gut investiert.

Gesamtwertung

74%

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