Virtual CD 9

1168 0 0 24. September 2008
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Wer kennt das nicht: man will ein Programm starten aber die passende CD- ROM hat man gerade nicht zur Hand. Ärgerlich denn jetzt beginnt meist das große suchen nach der richtigen CD- ROM. Ganz verzwickt wird das ganze wenn man zwischen mehreren Programmen hin und her schalten will und jedes will eine CD oder DVD haben. Virtual CD 9 verspricht hier Abhilfe zu schaffen. Es “sagt” dem PC das er noch weitere Laufwerke hat. In diese virtuellen Laufwerke werden dann die CD- ROMS kopiert. Diese sollen einem das ständige wechseln ersparen. So weit die Theorie. Ob das auch in der Praxis funktioniert wollen wir in unserem Test heraus finden.

Die Einrichtung des Programms erfolgt absolut problemlos. Es wird eine Schnell- oder Erweiterten-Installation angeboten. Hier hat man auch gleich die Möglichkeit festzulegen, welche und wie viele Laufwerksbuchstaben durch “Virtual CD” belegt werden sollen.
In der heutigen Zeit selten: Der Software liegt ein gutes und verständliches Handbuch in, jetzt kommt das besondere, gedruckter Form vor.

Eine Virtuelle CD erstellen…

Sobald man eine CD ins Laufwerk einlegt erstellt das Programm eine Image-Datei von der Original-CD auf der Festplatte. Die Image-Datei hat genau die selbe Größe wie die Gesamtkapazität der CD. Man hat die Möglichkeit die Komprimierung zu aktivieren um so die Imagedateien klein zu halten.

Dank des Assistenten ist es sehr einfach eine virtuelle CD zu erstellen. Man sollte jedoch beachten wo genau das Image gespeichert wird ansonsten besteht das Risiko das man seine Systempartition voll schreibt. Es können beliebig viele Image-Dateien erstellt werden. Die einzige Beschränkung ist die eigene Festplattenkapazität.
Das erstellte Image wird auf der Festplatte abgespeichert und kann in eines der virtuellen Laufwerke “eingelegt” werden. Mit dem “Virtual CD Editor” kann man die virtuellen CDs beliebig verändert. Insgesamt lassen sich bis zu 23 Laufwerke anlegen. Um vertrauliche Daten zu schützen werden die Daten verschlüsselt gespeichert. Sollte man bedarf an einer Sicherheitskopie haben, lässt sich das Image auch ganz normal brennen ohne vorher die CD einlegen zu müssen. Sehr bequem: Dank des Image Konverters kann man ISO-kompatible Images auch von anderen Programmen umwandeln und mit Virtual CD nutzen oder brennen. Man kann ebenfalls Virtual CD images in ISO konvertieren.

Copy and go?

Wenn man eine Kopie einer virtuellen CD anlegen will ist ein externes Brennprogramm notwendig. Keine Software zur Hand? Kein Problem. Es besteht die Möglichkeit mit der integrierten Brennsoftware eine so genannte “Smart Virtual CD” zu erstellen. Dieses Verfahren erlaubt es auf einem fremden Rechner ohne “Virtual CD” auf die gebrannte CD zuzugreifen.

Um die CDs/DVDs vor Zugriff durch Fremde zu schützen, hat man die Möglichkeit diese mit einem Passwort zu sichern. Selbst das physikalische Laufwerke kann man mit Virtual CD sperren damit fremde CDs nicht verwendet werden. Praktisch: Images, die mit der “Smart VirtualCD”- Funktion erstellt wurden, kann der Anwender auf einen USB Stick überall mitnehmen. Wenn man eine große Musiksammlung besitzt kann man durch die Jobsteuerung mehrere CDs gleichzeitig einlesen. Hierbei muss man nur die jeweiligen CDs einlegen. So spart man sich einige Arbeitsschritte. Einen weiteren Vorteil bietet der integrierte Vergleichsassistent. Dadurch kann man einerseits zwischen einem physikalischen Medium und einem Image vergleichen und andererseits zwischen zwei Imagedateien. So kann man sicher sein, dass die Images identisch sind.

Das Programm bietet eine Menge an Funktionen. Die Oberfläche ist schön übersichtlich gestaltet. Die Benutzerführung konnte durch ihren logischen Aufbau überzeugen. Der Assistent ermöglichte ein schnelles und leichtes Arbeiten.

Fazit

Ein wirklich guter CD/DVD Emulator der sehr viele Extras und ein vorbildliches Bedienkonzept bietet.

Gesamtwertung

90%

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