Registry CleanUp 2008

973 0 2 24. September 2008
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Man kennt es ja: Mal installiert man eine Spieledemo, dann löscht man diese wieder. Dann installiert man ein Shareware-Produkt, dann löscht man es wieder. Täglich passiert dies tausendemale auf deutschen Rechnern und was viele nicht wissen: Jedesmal bleiben Spuren dieser Installationen übrig. Sei es durch fehlerhafte Uninstalls oder durch schlecht programmierte Deinstallationen, in der Registry bleiben immer Fragmente längst gelöschter Programme stehen. Und dann wundert man sich, warum der Rechner im Lauf der Monate und Jahre immer langsamer wird. Aber jetzt ist Kehrwoche, wie wir im Schwabenländle sagen und wir räumen jetzt auf. “Registry Cleanup 2008” aus dem Hause S.A.D. hilft uns dabei…

Cleaning out!

Der Assistent ist das erste was man vom “Registry Cleanup 2008” nach der kurzen und problemlosen Installation zu sehen bekommt. Dieser übernimmt die Kernfunktionen der Software auf einen Streich, die da wären: Registry analysieren, dann bereinigen und reparieren. Auf Wunsch wird die Registry dann auch noch Defragmentiert. Ein Klick auf “Starte Assistenten” erledigt dann den Rest. Aber was genau passiert da eigentlich? Schauen wir mal genauer hin…

Die “Registry Analyse” durchsucht zunächst die komplette Registry nach korrupten, fehlerhaften oder schlicht “orphanen” (vergessenen) Schlüsseln und Werten. Macht man diesen Schritt außerhalb des Assistenten kann man auch sehr schön sehen, was da alles untersucht wird – Anwendungseinstellungen, Dateitypen, Hilfedateien und die Objekte in der Autostartgruppe, um nur einige zu nennen. Neu und schön gelöst: Die Analyse verfügt nun über einen eigenen Fortschrittsbalken. So weiß, man immer ungefähr, wie lange der Gesamtprozess noch dauert. In dem Analyseergebnis kann man dann die gefundenen Fehler unter die Lupe nehmen und entscheiden, was damit geschehen soll. Im nächsten Schritt wird dann automatisch eine Bereinigung der Registry durchgeführt und diese falschen Werte gelöscht. Für den Notfall wird vor jeder Änderung noch ein Backup gemacht, welches man im Bedarfsfall wieder einspielen kann. Wenn alles glatt geht, sollte die Registry um einiges schlanker sein und damit auch der PC etwas flinker.

Das ist auch das Ziel der Registrydefragmentierung. Damit wird die Registry komprimiert und somit der Zugriff beschleunigt. Auch diese verfügt über eine anschauliche Fortschrittsgrafik, kann jedoch nicht unterbrochen werden. Man sollte also schon etwas Zeit einplanen, denn der ganze Vorgang kann durchaus mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Zudem wird danach eine Neustart des Systems fällig.

In unseren Tests mit verschiedenen Systemen gab es keine nennenswerten Probleme mit der Software, allerdings kam es auch nicht zu der erhofften Leistungssteigerung. Zwar erledigt “Registry Cleanup 2008” seinen Dienst hervorragend, allerdings müsste man schon wirklich enorm viel Hin- und Her-Installieren, um einen spürbaren Effekt zu merken. Auch eine Reihe von Zusatzfeatures, wie das wöchentliche Timing automatischer Registrysäuberungen ist zwar gut gelöst, aber für den Großteil der User schlicht nicht notwendig. Wer seinen PC nicht regelmässig neu installiert und viel damit arbeitet und schon mehrere Monate nichts für seine Ordnung getan hat, dem dürfte “Registry Cleanup 2008” allerdings durchaus eine Hilfe sein.

Fazit

"Registry Cleanup 2008" ist ein ausgezeichnetes Registry-Säuberungsprogramm mit guten Funktionen, einer vorbildlichen Benutzerführung, intelligenten Assistenten und einer schicken Oberfläche. Wer viel auf seinem System installiert und wieder löscht, der sollte mal einen Blick riskieren...

Gesamtwertung

84%

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