Das ultimative DVD Lexikon 2008

1133 0 0 24. September 2008
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Den Überblick über seine DVD Sammlung zu behalten ist gar nicht so einfach. Bisher hat sich “M-DVD.Org V.2″ aus dem Hause S.A.D. mit 85 Punkten in unserem hausinternen Wertungssystem die Nase vorn gehabt. Nun kommt ein neuer Kontrahent in den Ring um die Krone: “Das ultimative DVD Lexikon 2008” aus dem Hause bhv kontert mit 30.000 Filmtiteln, ausgiebigen Suchfunktionen und einem Preis rund um 10 Euro. Wie der Schlagabtausch ausgeht, könnt ihr nun nachlesen…

Runde 1: Installation und erstes Look&Feel

Nach einer kurzen Installation des etwa 30 MB umfassenden Programmpakets gelangt man schnell in die eigentliche Programmoberfläche, die zwar sehr nüchtern, dafür aber funktional und übersichtlich daherkommt. Im Gegensatz zum Medienorganizer verwaltet “Das ultimative DVD Lexikon 2008” nur DVDs, auf Videos, PSP-Filme (UMDs) oder gar Musik muss man also ganz verzichten. Bei unserem ersten Start enthielt die Datenbank 33.949 DVDs, die Verpackung hat also nicht zuviel versprochen. Zudem lassen sich die Titel nach Name, Genre oder Regie sortieren und das alles in einer akzeptablen Geschwindigkeit.

Zu jedem Film gibt es zahlreiche Infos, angefangen bei der Regie, dem Originaltitel und den Schauspielern bis hin zum Cover. Letzteres aber und auch das Cover müssen in einem separaten Schritt erst aus dem Internet geladen werden. Ohne eine bestehende Internetverbindung hat man so zwar das Grundgerüst des Films, aber ohne Handlungstext ist man doch etwas verloren. Dies hätten wir uns schon auf dem Silberling gewünscht.

Runde 2: Handlung und Innovation

Die Benutzerführung des Programms ist im Wesentlichen einwandfrei und leicht zu erlernen. Nach nur wenigen Minuten weiss man wie man eine DVD aus der Datenbank zu seiner eigenen DVD-Sammlung hinzufügt und wie man neue DVDs in die Datenbank aufnimmt. Auch lassen sich eigene Bilder/Cover einscannen und so die Sammlung weiter ergänzen. Schön auch, dass man eigene Verleihlisten pflegen kann. So weiß man immer, wo die aktuelle DVD nun geblieben ist und an wen man sich wenden muss, um sie endlich wiederzubekommen. Daneben bietet das Programm die Möglichkeit mit Schiebereglern eine Bewertung für den Film einzugeben.

Die Update Site verweist leider noch auf einen Datenbestand von “Das ultimative DVD-Lexikon 2005”, was offensichtlich falsch ist, aber sicher noch in einem der kommenden Bugfixes behoben wird.

Fazit

3...2....1...Aus! Nur ganz knapp muss sich "Das ultimative DVD Lexikon 2008" dem Platzhirsch "M-DVD.Org V.2" geschlagen geben. Im Umfang und in der Bedienung des Programms gibt es kaum Mängel und wenn man mal von dem Problem mit den Updates absieht ist das Programm auch wirklich gelungen. Was uns fehlte sind die Handlungstexte im Lieferumfang, also ganz ohne Download und auch die Cover hätte man auf einer DVD bereits erwarten dürfen. Verleihlisten und Bewertungsmöglichkeit haben uns dagegen wieder sehr gut gefallen.

Gesamtwertung

80%

» Wie wir bewerten - Hinweise und Erläuterungen zu unserem Wertungssystem

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