3DMark 11 Professional Edition

1871 0 2 23. Dezember 2010
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Heute sehen wir uns das neue “3D Mark 11” vom bekannten Entwickler “Futuremark” an. Die letzte Version “Vantage” stieß auf nicht soviel Liebe in der Community, weil es nur eine sehr eingeschränkte kostenlose Version gab. Da stieg man dann doch lieber auf Cinebench um, der wie ich finde durch den mäßigen Erfolg von 3D Mark “Vantage” mehr an Beliebtheit gewonnen hat. Natürlich ist die “Basic” Version der aktuellen Reihe auch sehr eingeschränkt, jedoch kann man wenigstens den Benchmark unendlich viel Mal nutzen.

Die Versionen

Insgesamt gibt es 3 Ausführungen. Die Basic Version gibt es als kostenlosen Download. Diese kann man soviel Nutzen wie man will, jedoch mit voreingestellten Einstellungen. Mit der Advanced Version für 20$ kann man dann auch schon einige Einstellungen verändern. Mit der Professional Ausführung kann man dann das Programm in vollem Funktionsumfang nutzen. Außerdem ist die Version auch kommerziell nutzbar. Jedoch ist die Professional Version mit ca. 1000$ auch etwas teuer.

Die Grafiktests

Mit den insgesamt 6 Grafiktests lässt der Benchmark deine CPU und deine DX 11 Grafikkarte schwitzen. Beim Benchmark werden die fps und die Frames gezählt. Insgesamt verfügt das Programm über 2 Szenen. In der “Deep Water” Scene erforschen wir mit Unterwaserrobotern und grandiosen Lichteffekten den Meeresboden. In der “High Temple” Scene besuchen wir den Dschungel, in denen Bauwerke von südamerikanischen Hochkulturen auf uns warten. Hier sollte man sich besonders den Schatten und die Tesselation ansehen.

Schauen wir uns mal jeden der 6 Tests genau an. Der Erste spielt genauso wie der Zweite in der “Deep Water” Szene. Hier wird besonders die Beleuchtung beansprucht und keine Tesselation eingesetzt. Im Zweiten Test findet  man dann einen guten Mittelwert zwischen Beleuchtung und Tesselation. Nummer 3 und 4 spielen in der Dschungel-Szene. Hier wird  besonders auf die Schattendarstellung und die Tesselation Wert gelegt. Im 5. Test wird nur Physik berechnet. Anders als viele vermuten kommt hier aber nicht Nvidias PhysX zum Einsatz, sondern hier ist nur die CPU gefragt. Somit berechnet nur der Prozessor die Physik. Der letzte Test ist sogleich der technisch interessanteste. Hier koppelt man die Physik durch den Prozessor mit den DX 11 Eigenschaften “Direct Compute” und der “Bullet Physics Library” des Grafikprozessors. Außerdem kommt auch ihr Tesselation zum Einsatz.

Fazit

Insgesamt zeigt Futuremark, was mit DirectX 11 und der Bullet Physics Library in Sachen Grafik alles machbar ist. Durch die Punktzahl (die auch online einsehbar ist) kann man sich auch international vergleichen. Somit ist Futuremark ein sehr guter Benchmark gelungen.

Gesamtwertung

90%

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