Wachsende Anzahl mobiler Mitarbeiter wird in 2011 die Security-Komplexität erhöhen

973 0 3 7. Dezember 2010
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Sicherheitsspezialist Check Point Software Technologies Ltd. (Nasdaq: CHKP) legt heute die Ergebnisse einer globalen Studie vor, wonach IT-Security-Administratoren im kommenden Jahr eine signifikant steigende Anzahl von Benutzern erwarten, die auf ihre Netzwerke zugreifen. Mit einem Zuwachs von 54% soll insbesondere der Anteil der Remote-Anwender drastisch steigen.

Die Check Point-Studie belegt außerdem, dass die Organisationen im Zuge ihres kontinuierlichen Wachstums und entsprechend komplexen IT-Umgebungen die IT-Administration bei der Absicherung der mobilen Daten vor immer größere Herausforderungen stellt. Die größten Probleme sehen die Systemverantwortlichen dabei im Verlust von Daten, im User-Management, in verloren gegangenem oder gestohlenem Equipment sowie im Zugriff von Mitarbeitern auf nicht vertrauenswürdige Internetquellen.

Noch keine geeignete Strategie entwickelt

Mobile Computing und die Nutzung des eigenen IT-Equipments am Arbeitsplatz sind nicht mehr nur ein Trend, sondern gehören heute schon fast selbstverständlich zur Arbeitsweise in den Unternehmen, so Christine Schönig, Technical Managerin bei der Check Point Software Technologies GmbH in Ismaning bei München. Entsprechend fordern Mitarbeiter und Geschäftspartner verstärkt den Zugriff auf Geschäftsanwendungen und Daten, sowohl von firmeneigenen als auch von privaten IT-Geräten aus. Viele Organisationen haben noch keine geeignete Strategie für die Absicherung der Nutzung privater Laptops und Smartphones am Arbeitsplatz entwickelt. Diese Schwachstellen müssen jedoch unbedingt adressiert werden, und zwar durch eine Kombination aus Technologie und Anwenderbewusstsein, die speziell für mobil und unterwegs genutzte Daten ein hohes Maß an Sicherheit durchsetzt.

87% der Unternehmen verschlüsseln weder USBs noch sonstige Datenträger

Der Studie zufolge, die bei weltweit 220 IT Security-Administratoren durchgeführt wurde, befürchten 64% der Unternehmen, dass die Zunahme der auch extern arbeitenden Mitarbeiter zu einer Gefährdung der sensitiven Daten führen wird. Doch trotz des stetigen Anstiegs der Anzahl mobiler Mitarbeiter räumen 70% der Befragten ein, dass sie für die Absicherung ihrer Laptops keine Datenverschlüsselung einsetzen. 87% der befragten Organisationen verschlüsseln weder USB-Geräte noch andere, portable Datenträger. Damit läuft die Mehrheit der Unternehmen Gefahr, dass über verloren gegangene oder gestohlene Endgeräte unerlaubt auf ihr Netzwerk zugegriffen werden kann. Angesichts des zu erwartenden, weiteren Anstiegs der mobilen Mitarbeiterschaft haben aber immerhin 52% der befragten Firmen VPN-Clients auf ihren tragbaren PCs im Einsatz und planen für das kommende Jahr die Nutzung von Festplattenverschlüsselung (23%), die Verschlüsselung von USBs (20%) und den Einsatz von DLP (17%). 54% der Unternehmen planen außerdem innerhalb der der nächsten beiden Jahre eine Migration zu Windows 7. In der Folge bemühen sich die Organisationen um eine einheitliche Endpoint-Security und wollen sicher gehen, dass ihre neuen Systeme stets mit den jüngsten Schutzvorkehrungen aktualisiert werden.

Produktvielfalt erschwert das Security-Management

Derzeit, so ein weiteres Ergebnis der Check Point-Untersuchung, nutzen die Unternehmen jedoch Lösungen von durchschnittlich neun unterschiedlichen Hersteller, um ihre Infrastruktur vom Netzwerk bis hin zum Endpoint abzusichern. Daraus entstehen, insbesondere für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, Schwierigkeiten im Management der Sicherheitsumgebung. Organisationen, die mehr als ein Dutzend unterschiedliche Security-Lösungen verbinden, sind mit ihren großen Infrastrukturen oft sich selbst überlassen, und zwischen den punktuellen Produkten entstehen häufig Sicherheitslöcher.

Bereits seit mehr als zehn Jahren gehört Check Point zu den führenden Anbietern im Bereich des Schutzes mobiler Daten. Zu den herausragenden Lösungen des Unternehmens gehören die mehrfach ausgezeichneten Produkte Full Disk Encryption und Media Encryption sowie Abra, eine einzigartige und sofort einsatzfähige USB-Lösung, die jeden beliebigen PC in einen vollständig abgesicherten Unternehmens-Desktop verwandelt. Im Oktober 2010 hat Check Point mit der Mobile Access Software Blade eine neue Lösung verfügbar gemacht, die speziell die Sicherheitsbedenken bei der Nutzung privater IT-Geräte am Arbeitsplatz adressiert. Die Lösung basiert auf der Software Blade-Architektur ( Software Blade Architecture) und schützt durch eine Kombination aus SSL VPN und Verschlüsselungstechnologie vor potentiellen Sicherheitsbedrohungen beim Remote-Zugriff auf das Netzwerk. Bestandteil der Lösung ist auch die Check Point Mobile Application ( Check Point Mobile application). Sie steht den Anwendern kostenfrei im Apple App Store zum Download zur Verfügung und sorgt für den sicheren One-Touch-Zugriff auf Unternehmens-Mails, Intranet und Geschäftsanwendungen über mobile Endgeräte wie iPhone oder iPad. Weitere Informationen hierzu und zu Check Points übrigen Endpoint- und Data Security-Lösungen stehen unter www.checkpoint.com/products/index.html#endpoint zur Verfügung.


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