Deutschlands ESC-Hoffnung Roman Lob landet im Mittelfeld des Finales.
27.05.2012Jana14 Likes
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Nun ist er also wieder vorbei, der Eurovision Song Contest in Aserbaidschan. Viele Diskussionen gab es vor dem Event, aber das sollte am Abend des 26.05.12 gar nicht das Thema sein.
Nicht erst seit Lena's Sieg vor zwei Jahren für Deutschland, sind die Deutschen begeisterte Eurovision Song Contest Zuschauer, schon lange gibt es etliche Feiern, ob im Garten in geselliger Runde oder mit großem Bühnenprogramm in Hamburg auf der Reeperbahn. So ist es kein Wunder, dass auch dieses Jahr wieder halb Deutschland interessiert nach Baku geschaut hat und eventuell Roman Lob die Daumen gedrückt hat. Wir haben dieses Event natürlich auch verfolgt und möchten es uns nicht nehmen lassen, euch kurz darüber zu berichten, wie es ausgegangen ist, falls es doch tatsächlich jemanden gab, der das Event nicht verfolgen konnte oder wollte.
Im Halbfinale sind unsere Nachbarländer Österreich und Schweiz bereits ausgeschieden, somit blieben die deutschsprachigen Hoffnungen auf Roman Lob. Und so schlecht hat er auch gar nicht abgeschnitten, obwohl es zu Beginn der Punktevergabe gar nicht mal so gut für ihn ausgesehen hat, hat er sich doch eine Weile in der zweiten Hälfte der Punktetabelle aufgehalten. Zum Ende konnte er sich dann aber doch noch knapp gegen Italien durchsetzen und erreichte letztendlich den achten Platz. Man muss aber sagen, dass auch der italienische Act wirklich gut war und es keine Schande gewesen wäre, knapp dahinter zu bleiben.
Der Sieg ging an Schweden mit Loreen und ihrem Song "Euphoria", die schon im Vorfeld als absoluter Favorit gehandelt wurde. Und keine Frage: Ihre Stimme ist tadellos, keinen einzigen Patzer hat sie sich erlaubt. Und auch der Song hat etwas ganz eigenes, den sie mit ihrer außergewöhnlichen Bühnenperformance nochmal unterstrichen hat. So ist es kein Wunder, dass sie sich haushoch vor den zweiten Platz setzen konnte.
Auf den zweiten Platz gab es dann eine kleine Überraschung: Russland. Einen sehr umstrittenen Act hat das Land in den Wettbewerb geschickt, nämlich Buranovskiye Babushki. Das sind sechs betagte Damen, die in ihren Trachten den recht eigentümlichen Song "Party for Everyone" dargeboten haben. Die einen fanden den Auftritt gut, die anderen lächerlich, letztendlich haben sie aber doch so viele Stimmen bekommen, dass sie sich eben den zweiten Platz ergattern konnten.
Ebenfalls weit vorne konnten Albanien und Estland landen, die beide eine etwas epische, leicht überzogene (was aber nicht schlecht sein muss, das wollen wir nochmal klar stellen) Darbietung gegeben haben, aber eben gerade damit überzeugen konnten. Auch das Gastgeberland hat gar nicht mal schlecht abgeschnitten und landete auf Platz 4.
Die Türkei konnte ebenfalls weit vorne landen, obwohl der Song zugegebener Weise wirklich etwas komisch war. Eine Art orientalisches Piratenlied, aber angekommen ist es eben doch in verschiedenen Ländern recht gut.
Überraschend schlecht haben zum Beispiel hingegen Irland und Dänemark abgeschnitten. Irland, die wie im letzten Jahr mit Jedward - den Duracell-Hasen-Zwillingen - angetreten sind, landeten nur in der zweiten Hälfte der Tabelle, ebenso Dänemark mit Soluna Samay und ihrem Song "Should've known better", die eigentlich viel weiter vorne gehandelt worden sind.
Ganz weit hinten und abgeschlagen landete auf den vorletzten Platz Engelbert Humperdinck für Großbritannien und Tooji auf den letzten Platz für Norwegen. Für beide Acts ist das Ergebnis mehr oder weniger überraschend, hatte man ihnen doch wesentlich besser Chancen zugerechnet.
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