Spieletest: Batman: Arkham Origins (PC)

3532 0 0 24. Januar 2014
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Titel:Batman: Arkham Origins - Day 1 Edition (inkl. Deathstroke Pack)
EAN:5051890160010
System:Windows Vista
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:Warner Interactive
Release:2013-10-25

“Batman Arkham Origins” ist der dritte Ableger der hochgelobten “Arkham” Serie und somit der Nachfolger von “Arkham Asylum” und “Arkham City”, welche sowohl in den Augen der Gamer als auch in den Augen der Comic Fans ein voller Erfolg waren. “Origins” ist jedoch der erste Teil der Serie, der nicht von ,,rocksteady”, sondern erstmalig von WarnerBros entwickelt wurde, was im Vorfeld eher misstrauisch beäugt wurde. Doch waren diese Ängste wirklich von Bedeutung?

Die Story handelt, wie der Name schon sagt, von den ersten Jahren des Dunklen Ritters. Es ist Heiligabend und der mächtige Gangsterboss Black Mask hat ein Kopfgeld von 50 Millionen Dollar auf Batman ausgesetzt. Dadurch werden acht der besten Assassinen der Welt in dieser einen Nacht nach Gotham kommen und Jagd auf den Dunklen Ritter machen, darunter Superschurken wie Deathstroke, Firefly und Bane!

Alles in allem kann man sagen, dass WarnerBros eine solide Story und packende Atmosphäre liefert, bei der sowohl Fans der DC Comics als auch Neulinge in diesem Genre voll auf ihre Kosten kommen.
Beim Gameplay sollte man sich allerdings nicht allzu viele Neuerungen gegenüber den Vorgängern erhoffen. Das altbeliebte FreeFlow Kampfsystem der Vorgänger wurde (bis auf winzige Neuerungen) übernommen und auch im Predator Modus (wenn Batman es mit bewaffneten Schurken zu tun bekommt) gibt es gameplaytechnisch nicht wirklich bahnbrechende Neuerungen.

WarnerBros hat sich hier eindeutig am Altbewährten orientiert, was nicht unbedingt schlecht ist, allerdings spielt sich AO daher eher wie ein AddOn seiner Vorgänger, da man lediglich ein paar neuen Gadgets und neue Gegnertypen geliefert bekommt.
Außerdem findet man  in AO erstmals einen Multiplayer Modus aus dem Hause Splash Damage, dem Entwickler Studio von Brink. Im 3 vs 3 vs 2 Spielmodus treten zwei Dreierteams von Schurken, angeführt von Bane und dem Joker, in einer Art Herrschaft-Match á la “Call of Duty” gegeneinander an. Allerdings verliert man bereits nach wenigen Spielen die Lust, wenn man ständig als einer der Schurken in der Third Person Perspektive nach den total überlegenen Batman und Robin ausschau hält.

Desweiteren sind die (ebenfalls) altbekannten Challenge Maps zurück, in denen man gegen eine Vielzahl von Gegnern sowohl im Faustkampf als auch im Predator Modus antritt und dabei versucht durch erfüllen bestimmter Aufgaben Trophäen zu gewinnen. Dieser Modus bietet Spaß und Spannung genau wie bei den Vorgängern.

Wie auch “Arkham Asylum” und “Arkham City” bedient sich auch AO der UnrealEngine 3. Diese sieht auf der PlayStation 3 hervorragend aus, kommt jedoch erst auf dem PC durch Physx Unterstützung voll zur Geltung! Stellt man hier die Grafikqualität und Kantenglättung auf die höchste Stufe, sieht das verschneite Gotham City wirklich hervorragend aus und lief mit der NVIDIA GeForce 680GTX bei stabilen 40-50 FPS. Wer auf dem PC spielt, dem wird ein Gamepad empfohlen, da die Tastatursteuerung etwas überladen ist und den Spielspaß mindert. Die Geräuschkulisse von AO ist gut gelungen, jedoch ist die deutsche Stimmsynchronisation schlecht umgesetzt da sie (den Kennern der Vorgänger) den größten Story Twist frühzeitig verrät. Daher sollte man wenn möglich in englischem Originalton spielen.

 

Fazit

Alles in allem lässt sich sagen, dass Arkham Origins einen weiteren soliden Teil der Arkham Reihe liefert,durch eine spannende Story glänzt, sich jedoch zu stark an den Vorgängern orientiert und mit wenig Neuerungen und einem lustlosen Multiplayer den Spielspaß etwas dämpft.
Grafik
85%
Sound
60%
Gameplay
70%
Steuerung
65%

Gesamtwertung

70%

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