Frisson Noir ist eine eindrucksvolle Rückkehr zum schweren Symphonic Metal und eines der vielseitigsten Alben in Tarjas Solokarriere. Ihre außergewöhnliche Stimme, die aufwendigen Orchesterarrangements und Gäste wie Marko Hietala, Apocalyptica oder Chad Smith sorgen für zahlreiche starke Momente. Besonders At Sea rechtfertigt seine monumentale Laufzeit mit echter emotionaler Entwicklung. Gelegentlich geraten die Kompositionen allerdings so dicht und groß, dass Klarheit und Eingängigkeit darunter leiden. Insgesamt überwiegen Mut, Eigenständigkeit und musikalische Klasse dennoch deutlich.
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