Review: The Harvest Trail – Instinct

100 0 2 23. Februar 2021
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Probleme mit dem Nacken? Massage gefällig? Vielleicht dazu noch die Gehörgänge ordentlich durchblasen lassen? Dann haben wir hier vermutlich das Richtige für dich: Die australischen Melodic Death Metaller The Harvest Trail kündigen ihr Debütalbum ‘Instinct’ für den 5. März an. Im Pressetext heißt es:

“Instinct” enthält 9 Tracks des melodischen Death Metals der 90er Jahre, aber schneller und wütender als je zuvor.

Das wollten wir genauer wissen.

The Harvest Trail – Instinct

Die Combo “The Harvest Trail” war uns bis gerade gänzlich unbekannt. Ganz offensichtlich eine Bildungslücke unsererseits, also was macht man? Genau, erstmal Google befragen. Allerdings fällt die Recherche dann auch im Internet eher knapp aus. Die Homepage der Band lässt sich schonmal gar nicht so leicht finden, wie man es gerne hätte und ist dann auch nicht so ergiebig, dass man sich nun als geneigter Journlalist irgendwas aus den Fingern saugen könnte. Eine größere Tournee steht abgesehen von drei Auftritten in nächster Zeit auch nicht an, also bleibt uns nichts anderes als uns auf die Klänge der Herren BRENDON CAPRIOTTI (VOCALS / GUITAR), IAN BINET (GUITAR) und ASHLEY LARGE (DRUMS) zu konzentrieren. Immerhin steht ja auch deren Musik im Mittelpunkt und hier nun eben das Erstlingswerk “Instinct”.

Und ja, eines muss man gleich festhalten: Die Inspiration und Orientierung an den 90ern hört man tatsächlich immer wieder mal raus. Insofern stimmt es schonmal mit den “melodischen Death Metals der 90er Jahre, aber schneller und wütender als je zuvor.”. Tatsächlich hauen “The Harvest Trail” heftig rein, knallen einem die Riffs im Stakkato um die Ohren wie ein nasses Handtuch, dazu kommt immer wieder eine Rhythmussektion, die durch die Boxen drischt, als hätte Large die Trommelfelle des Hörers direkt auf die Drums gespannt. Ein fettes Lob auch die Vollzeitarbeiter an den Klampfen – saustarke Riffs mit enorm abwechslungsreichem Charakter. Für Fans von At The Gates, The Haunted, Arch Enemy und Soilwork auf jeden Fall einen Mosh wert. Unser Anspieltipp: “Genocide”.

Tracklist
Victims
War
Rampage
Blood
Genocide
Strangled
Hunter
Flesh
Ear To Ear

Fazit

No Remoooorse! Aaaaaahrrg! Sehr geil. Kaufen! No Remoooorse!

Gesamtwertung

84%

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