Review: MSG – Immortal

307 0 8 10. Februar 2021
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Michael Schenker ist eine Legende – man kann es nicht anders sagen. Der 1955 in Sarstedt geborene Gitarrist ist ein waschechter Rockstar. Er hat nicht nur als Gitarrist der Scorpions (in den 70ern) und seit 1974 auch als Klampfengott bei “UFO” in die Saiten gehauen, sondern insbesondere auch mit “MSG”, also der “Michael Schenker Group”, das Segment der Metal-Guitar-Heroes mit neuen Langrillen versorgt. Zum 50. Jubiläum veröffentlicht MSG nun sein neues Meisterwerk “Immortal” und wir verbeugen uns ehrfurchtsvoll.

MSG – Immortal

Es erwartet uns epischer und kraftvoller Hardrock-Metal, hochklassig produziert
Michael Schenker gilt aus ausgesprochen fleißiger Gitarren-Gott, denn er hat mit “Michael Schenker’s Temple of Rock” und auch mit “Michael Schenker Fest” in den letzten Jahren mehrere Alben aufgenommen, nun also gibt es auch unter dem Label “MSG” neues Futter des emsigen Schenker. Dass “MSG” dabei ihrer Linie treu bleiben, dürfte nicht überraschen. Der Fan bekommt auch bei “Immortal” geradlinigen Hardrock der etwas härteren Gangart geboten, der das Prädikat “MSG” schlichtweg verdient hat. Es erwartet uns epischer und kraftvoller Hardrock-Metal, hochklassig produziert, natürlich mit einem ausgeprägten Schwerpunkt auf die Gitarrenarbeit von Schenker.

Die Liste der Gastmusiker liest sich dabei wie das “Who-is-Who” der Hardrock Szene: Ronnie Romero (Gesang), Ralf Scheepers (Gesang), Joe Lynn Turner (Gesang), Michael Voss (Gesang), Steve Mann (Gitarre, Keyboards), Gary Barden (Gesang), Robin McAuley (Gesang), Doogie White (Gesang), Derek Sherinian (Keyboards), Barry Sparks (Bass), Bodo Schop (Schlagzeug), Simon Phillips (Schlagzeug) und Brian Tichy (Schlagzeug) tragen ihren Teil dazu bei, dass “Immortal” einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Dies gilt nicht zuletzt für den Song “In Search Of The Peace Of Mind”, der das Album als Finale ausklingen lässt. Aber lassen wir Michael ruhig selbst dazu zu Wort kommen:

Ich wollte den Track “In Search Of The Peace Of Mind” für „Immortal” neu aufnehmen und ihn noch epischer machen, einschließlich eines zusätzlichen langen Solos am Ende, was wirklich gut geworden ist. Alles zusammen drückt perfekt meine 50-jährige Reise als Musiker an der Lead-Gitarre aus. Das überwältigende Ergebnis schien mir erneut wie eine innere Konversation über mein Leben, dessen Fragen und Antworten ich auf der Lead Gitarre wiedergebe.

Fazit

"Immortal" wird ohne jeden Zweifel seinen Teil dazu beitragen, dass Michael Schenker in der Tat unsterblich ist und bleibt.

Gesamtwertung

86%

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