Review: Metalite – A Virtual World

416 0 4 8. März 2021
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Das schwedische Quintett “Metalite” verfolgt ein klares Motto: Wer schneller spielt, ist eher fertig. Überhaupt scheinen es Metalite eilig zu haben, denn es ist noch nicht einmal eineinhalb Jahre her, seit sie sich mit ihrer neuen Sängerin Erica Ohlsson zurückmeldeten und nun eben mit neuem Album “A Virtual World”. Wir haben auch schnell gemacht und noch vor dem Release am 26. März reingehört…

Metalite – A Virtual World

“A Virtual World” setzt dabei die stylistische Story der Band konsequent fort. Nicht nur gibt es melodiösen Uptempo-Metal rund um eine kraftvolle und überzeugende Stimme von Frontfrau Ohlsson zu hören, sondern auch durchaus vielschichtige Arrangements, gerne auch mit Soundteppichen von Synthesizern garniert. Das alles klingt aber in der Fusion durchaus überzeugend, auch wenn es so manch einen Puristen des Metal wohl einen Schauer über den Rücken jagt.

Gitarrist Edwin Premberg
„Wir sehen uns als dezidiert moderne Band, die die Dinge anders anpackt als die anderen Melodic-Metal-Bands da draußen“.

Hier und da wird es dann doch ein bisschen arg viel. Die Kombination aus Synthesizer-Arpeggios, einer treibenden Rhythmus-Sektion und peitschenden Gitarren ist mitunter auch für den geneigten Rezensenten zumindest stellenweise gewöhnungsbedürftig. Beispielsweise beim Track “Beyond the horizon”, der ein echtes Feuerwerk auf den Synthies abfeuert. Puh. Produktionstechnisch ist hingegen alles feinste Sahne. Alle Instrumente und auch die Vocals drücken kraftvoll aus den Boxen, da waren offensichtlich nur Vollprofis an den Reglern, veredelt durch eine weitere Glanz-Produktion des Großmeisters Jacob Hansen (Volbeat, Amaranthe).

Fazit

Metalite bleiben mit "A Virtual World" ihrem Stil treu und erzählen die Bandgeschichte auf „Biomechanicals“ aufbauend fort. Das mag nicht Jedermanns Geschmack sein, aber Fans der Combo können bedenkenlos zugreifen.

Gesamtwertung

71%

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