Niederländische Künstlerin Luwten veröffentlicht zwei neue Songs “Full Well” und “Call Me In”

106 0 2 14. Februar 2021
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Die niederländische Produzentin, Songwriterin und Musikerin Luwten aka Tessa Douwstra veröffentlicht heute zwei neue Tracks “Full Well (Acoustic)” und “Call Me In (Arte Session)” via Glassnote Records. Die beiden neuen Akustik-Versionen stammen aus Luwtens kommendem zweiten Album.

Die niederländische Produzentin, Songwriterin und Musikerin Luwten alias Tessa Douwstra veröffentlicht am 12. Februar zwei neue Tracks, “Full Well (Acoustic)” und “Call Me In (Arte Session)”, via Glassnote Records. Die beiden neuen Akustik-Versionen – ursprünglich aufgenommen für den führenden französischen Kunstsender ARTE während der Eurosonic 2020 – stammen aus Luwtens kommendem zweiten Album.

Tessa sagt über die neuen Songs:

“Having made so much music on my laptop the past few years, I had a lot of fun translating a song back to where music used to start for me. On top of that, I’ve never released a version of a song (Call Me In) before the actual recording, but having played this song as an encore so many times, it felt like a logical thing to do. ‘Call Me In’ is about taking responsibility for your actions and how it can be challenging to start. ‘Full Well’ is about the scream for an answer. Both of them are boiled down to their core in these versions.”

Luwten bedeutet auf Niederländisch so viel wie “Ort ohne Wind”. Die in Amsterdam lebende Tessa Douwstra nahm es als Namen für ihr abstraktes Pop-Soloprojekt an, das organische Klänge mit Feldaufnahmen und Sampling verbindet – so verliebt war sie in den kreativen Prozess der “Arbeit in einem totalen Vakuum”. Ihre Ende 2020 erschienene EP “Door” trug den eindeutigen Titel, der in Tessas eigenen Worten “die Untersuchung einer Perfektionistin, die anerkennt, dass alles im ständigen Fluss ist” widerspiegelt.

Douwstras neues Material für 2021 wiederum ist ein entschlossener Schritt, sich ein wenig zu öffnen und ein wenig frische Luft, etwas Einfluss von außen, unter der angelehnten Tür hindurchströmen zu lassen. Tessa Douwstra spricht über die Ideen von Handlungsfähigkeit, Kontrolle und Freiheit – die in zunehmendem Maße auf die globalen Krisen von 2020/2021 zutreffen -, die ihre jüngsten kreativen Prozesse beschäftigt haben:

“How much of being alone is because it’s helpful? How much of being alone is because you’re afraid? Does being alone help being authentic? Or is looking for authenticity something you could or even should look for with others? I noticed I’m writing a lot about thinking versus feeling and being alone versus being together with other people. I love the idea of music as self-exploration. For the maker as well as the listener.”

Dieser Gedanke zeigt sich in der kompromisslosen Ehrlichkeit von “Call Me In”, das hinterfragt, inwieweit wir uns wirklich für unser Verhalten verantwortlich machen. Wie oft ziehen wir es vor, bedauerliche Fehler einfach abzutun, um sie, wie Douwstra es formuliert: “Throw it on a pile and leave it there, set it on fire and go somewhere”? Im Gegensatz dazu erweckt das leise, treibende “Full Well” die heimliche Gänsehaut in der Anfangsphase einer neuen Beziehung. Im Gespräch über den Track – inspiriert von der Minimal Music, mit der Tessa aufgewachsen ist (eine Sammlung, in der Steve Reich, Olafur Eliasson, Teebs und Radiohead ebenso lehrreich waren wie die klangvollen Stimmen von Frank Ocean, D’Angelo, Feist und Solange) – bemerkt Tessa:

“It’s about being in love with someone and assuming the other person is in love with you too but nobody’s spilling the beans. Such an exciting experience. You want it to last forever because not being sure means not being turned down as well. I wanted the song to have the same vibe: a long ramp up that just keeps on building and building until your impatience gets the best of you.”

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