Ich habe angefangen, True-Crime-Inhalte zu konsumieren, um die Gedanken abzuschalten, die mich nachts wachhielten und tagsüber ablenkten. Eines Tages erzählte ich einer Freundin, dass ich einen live gestreamten Prozess verfolge, bei dem eine Frau ihren Mann auf einem Scheiterhaufen verbrannt hat. Sie sagte nur: 'Whoah, ist das sowas wie Murder White Noise?' Als ich anderen von dem Song erzählte, merkte ich, dass viele Menschen Verbrechensgeschichten als Ausgleich zu ihrem stressigen Alltag nutzen. Es ist wichtig, das in die Diskussion darüber einzubringen, wie wir heute mit allem umgehen.
Aus songwriterischer Sicht hat mich das einiges an Nervosität gekostet. Beim Schreiben der Gitarren- und Basslinien wollte ich eine Spannung erzeugen, die den Gesang widerspiegelt, aber mit einem verführerischen Unterton versehen ist. Ich finde, die Instrumente ergänzen den Text wirklich gut – fast wie der Soundtrack zu einem Hardboiled-Krimi.
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