Musik » News

I C No veröffentlichen düsteres Black-Metal-Werk „Le dernier qui s'en va...“

Schweizerisch-französisches Projekt kombiniert Black Metal mit Sozialkritik


06.04.2025  Captain  2 Likes  0 Kommentare 
I C No veröffentlichen düsteres Black-Metal-Werk „Le dernier qui s'en va...“ Bild I C No veröffentlichen düsteres Black-Metal-Werk „Le dernier qui s'en va...“ Screenshot I C No veröffentlichen düsteres Black-Metal-Werk „Le dernier qui s'en va...“ Foto

Mit „Le dernier qui s'en va éteint la lumière“ („Der Letzte macht das Licht aus“) veröffentlicht das Metal-Kollektiv I C No ein eindrucksvolles Konzeptalbum, das atmosphärischen und postmodernen Black Metal mit gesellschaftlicher Analyse und dunkler Poesie vereint. Das Album erschien am 21. März 2025 über Crypt Of Dr.Gore und markiert einen bedeutenden Meilenstein in der europäischen Black-Metal-Szene.

Sozialkritik trifft auf atmosphärische Härte
Die Musik von I C No ist mehr als bloßer Lärm – sie ist ein Statement. Die Band nutzt französischsprachige Lyrics, um Themen wie gesellschaftlichen Zerfall, technologische Entfremdung und persönliche Verzweiflung zu thematisieren. Jeder Song fühlt sich an wie ein finsterer Blick in die Abgründe der modernen Zivilisation – ungeschönt, bitter, tief.

Musikalisch pendelt das Projekt zwischen atmosphärischen Klangteppichen, messerscharfen Riffs und blastbeatgetriebenen Ausbrüchen. Das Ergebnis ist ein intensives Hörerlebnis, das sich zwischen traditionellem, atmosphärischem und post-black Metal bewegt.

Ein Kollektiv aus Szene-Veteranen
Die Mitgliederliste liest sich wie ein Who-is-Who des europäischen Undergrounds:
  • Ksar – Gitarre, Bass, Programming, Mixing & Mastering
  • Orcus the Heretic – Vocals (bekannt aus Mythark)
  • Grungy – Texter und Ex-Frontmann von Rawwar
  • Nika – Drums (u.a. bei Chaos Rising, Sacred Darkness)


Gemeinsam formen sie eine Einheit, die kompromisslos künstlerische und klangliche Grenzen auslotet. Dabei reicht die stimmliche Bandbreite von Orcus von klassischem Black Metal über Death bis hin zu Grind-Elementen.

Kunst, die weh tut – im besten Sinne
„Le dernier qui s'en va éteint la lumière“ ist kein leicht verdauliches Album, aber genau das macht es so kraftvoll. Es ist eine Tortur, eine Katharsis, ein Weckruf – verpackt in zehn Tracks voller düsterer Atmosphäre und roher Energie.

Fehler gefunden? Melden.

Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich dadurch nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt damit dieses Projekt. Deswegen bereits im Voraus: Danke.
Werbung
Werbung

Amazon Music

Jetzt bestellen!

Captain
welche konsole besitzt ihr?? von Captain am 09.02.2026 21:10
proman8989
welche konsole besitzt ihr?? von proman8989 am 08.02.2026 10:58
Captain
Spielemagazin YouTube Channel von Captain am 15.01.2026 20:43
Rylith
Spielemagazin YouTube Channel von Rylith am 14.01.2026 19:21
Captain
Spielemagazin YouTube Channel von Captain am 24.11.2025 06:01