Ein opulentes Konzert zum Hades-Jubiläum
Der Konzertfilm entstand in offizieller Zusammenarbeit mit dem Entwicklerstudio Supergiant Games anlässlich des sechsten Jahrestags von Hades. Die Live-Aufnahme basiert auf der Premiere im renommierten Royal Festival Hall in London vom 27. Juni 2026. Speziell für das Festival wurden die Gesangsstücke des Spiels neu arrangiert und von einem Ensemble aufgeführt.Auf der Bühne standen unter anderem die Original-Sänger Darren Korb und Ashley Barrett sowie Judy Alice Lee, Erin Yvette und Colin Ryan. Musikalisch unterstützt wurden sie vom Orchester der London Mozart Players unter der Leitung des Grammy-nominierten und BAFTA-prämierten Dirigenten Austin Wintory. Gemeinsam brachten sie die vertrauten Gesänge, Hymnen und Klagen auf die Bühne, die dich auf den beschwerlichen Reisen von Zagreus und Melinoë begleiten.
Mateusz Pawlak, der Gründer des Game Music Festival, hebt die Bedeutung dieser Aufzeichnung hervor:
Die Musik von Hades besitzt eine unglaublich starke Identität und eine extrem treue Fangemeinde. Wir freuen uns riesig, dieser Aufführung ein Leben über den Konzertsaal hinaus zu schenken und sie für alle zugänglich zu machen. Es war ein großes Privileg, mit einer so fantastischen Gruppe aus Sängerinnen, Sängern, Musikerinnen und Kreativen zusammenzuarbeiten und diesen Auftritt für ein weltweites Publikum festzuhalten.
Düstere Orchesterklänge zu 30 Jahren Diablo
Neben der Hades-Aufführung hat das Team des Game Music Festival ein weiteres großes Live-Projekt realisiert. Bereits am 6. Juni 2026 fand in London das Jubiläumskonzert "The Infernal Symphony" in Kooperation mit Blizzard Entertainment statt, um das 30-jährige Bestehen der Diablo-Reihe zu feiern.Unter der Leitung von Dirigent Marek Wroniszewski und mit Arrangements von Ignacy Wojciechowski interpretierten die London Mozart Players zusammen mit dem Hertfordshire Chorus die düsteren Themen der Reihe neu. Vor Ort waren auch prominente Gäste aus dem Entwicklerteam, darunter Diablos Lead Composer Ted Reedy und Music Director Derek Duke. Ergänzt wurde die Darbietung durch Solistinnen und Solisten wie Uyanga Bold, Asja Kadric, Rosa Fragorapti und Callum Armstrong, die bereits an der Musik zu Diablo IV: Lord of Hatred mitgewirkt hatten. Die Live-Aufnahme dieses Konzerts ist als offizielles Album auf allen gängigen Musik-Streaming-Plattformen zu finden.
Für die Macher geht es bei solchen Projekten um weit mehr als reine Live-Events, wie Pawlak erklärt:
Ein Konzert ist nur eine von vielen Möglichkeiten, Menschen mit Videospielmusik zu verbinden. Die spannendsten Projekte entstehen, wenn die Musik zum Ausgangspunkt für etwas Größeres wird – eine Live-Performance, einen Film, ein Album, ein Gespräch oder eine völlig neue Form der Erfahrung. Unsere Aufgabe ist es, das passende Format für die Musik und die Köpfe dahinter zu finden.



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