Du hast für die anstehenden Abschlussprüfungen keine einzige Seite gelernt, doch die Noten entscheiden über deine Zukunft? Vor genau dieser Ausgangslage steht ihr in Finals Week, einem frisch angekündigten Indietitel, der das klassische Schulchaos in ein unterhaltsames Koop-Erlebnis verwandelt. Zusammen mit deinen Mitspielern schlüpfst du in die Rolle von unvorbereiteten Schülern, die nur ein gemeinsames Ziel verfolgen: die finale Prüfungswoche irgendwie zu überstehen, ohne von den Lehrkräften beim Mogeln erwischt zu werden.
Spicken als Teamsport mit Retro-Gadgets In Finals Week geht es nicht um Allgemeinbildung oder Fachwissen, sondern um gutes Timing, schlaue Absprachen und den kreativen Einsatz unkonventioneller Hilfsmittel. Die Entwickler schicken dich dabei auf eine Zeitreise in die 1990er-Jahre, was sich vor allem im verfügbaren Werkzeugkasten widerspiegelt. Statt moderner Smartphones mit Internetzugang greift ihr auf Hilfsmittel dieser Ära zurück: Analoge Walkie-Talkies, gigantische Knochen-Mobiltelefone, Ferngläser und klassische Spickzettel gehören zu deinem festen Repertoire.
Damit die Antworten überhaupt im Raum zirkulieren können, müsst ihr euch die richtigen Lösungen jedoch erst einmal beschaffen. Das gelingt entweder durch das Aufspüren versteckter Lösungsbücher im Klassenzimmer oder durch das gezielte Stibitzen von den Notizblöcken derjenigen Mitschüler, die fleißig gelernt haben. Habt ihr eine richtige Antwort ergattert, beginnt die eigentliche Herausforderung: das Teilen der Informationen. Die Entwickler erlauben es euch, Lösungen auf so gut wie allen Oberflächen zu hinterlassen – ob auf Bänken, Gegenständen oder gar direkt auf den Gesichtern eurer Mitspieler.
Lauschende Lehrer und Schandkragen Das Schummeln ist allerdings kein Spaziergang, denn im Klassenzimmer patrouilliert eine strenge Lehrkraft, die jede eurer Bewegungen im Blick behält. Besondere Vorsicht ist beim Sprachgebrauch geboten: Der Lehrer reagiert auf Geräusche und kann dich und deine Gruppe hören, wenn ihr euch zu laut unterhaltet oder unvorsichtig absprecht. Wer erwischt wird oder sich auffällig verhält, muss mit spürbaren Konsequenzen rechnen.
Statt eines einfachen Aufgabentextes setzen die Entwickler auf physische Restriktionen im Spielgeschehen. Erwischte Schüler werden mit verschiedenen Bestrafungen belegt, die das weitere Mogeln erheblich erschweren. Eine dieser Strafen ist beispielsweise ein Schandkragen, wie man ihn üblicherweise vom Tierarzt kennt. Solche Einschränkungen behindern deine Sicht oder Bewegungsfreiheit und zwingen das Team dazu, seine Strategie im laufenden Prüfungsverlauf spontan anzupassen.
Hintergrund zum Entwicklerstudio und Release Hinter dem Projekt steht das italienische Entwicklerteam Studio Cimosa. Dabei handelt es sich um ein Sub-Label von DESTINYbit, das sich gezielt auf experimentelle, humorvolle und unkonventionelle Spielkonzepte spezialisiert hat. Mit Finals Week möchte das Studio das Genre der Koop-Simulatoren um eine unverbrauchte Komponente erweitern.
Eine Produktseite zum Spiel ist ab sofort auf der Vertriebsplattform Steam zu finden, wo interessierte Spieler den Titel bereits auf ihre Wunschliste setzen können. Ein genauer Erscheinungstermin wurde bisher noch nicht genannt, allerdings soll der Release nach aktuellem Stand noch im Laufe dieses Jahres erfolgen. Ein erster Ankündigungstrailer gibt zudem bereits erste Einblicke in das chaotische Klassenzimmer-Geschehen.
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