"Drifters on a Quiet Stream" hatte ursprünglich den Arbeitstitel "Elton", da Elton John eine der musikalischen Inspirationen für diesen Song war. Das Intro und das Hauptriff waren eigentlich für ein ganz anderes Stück gedacht. Als ich unseren ehemaligen Bassisten Johan das Riff vorspielte, riet er mir stattdessen, daraus einen komplett neuen Song zu bauen. Ich bin heute wirklich froh, dass ich auf ihn gehört habe.
Der Song setzt sich mit dem ständigen Begleiter des eigenen Ichs auseinander – dieser Stimme, die dich durchs Leben begleitet, um dich sowohl zu trösten als auch zu kritisieren. Es ist die leise Präsenz auf deiner Schulter. Als ich die Texte schrieb, habe ich in einem alten Notizbuch gestöbert und eine Zeile entdeckt, die ich mir irgendwann einmal aufgeschrieben hatte: "...my ghost and I". Ich weiß nicht mehr genau, woher der Gedanke stammte, aber er hat mich nicht mehr losgelassen. Es fühlte sich nach einer wunderschönen und ehrlichen Art an, das Leben an der Seite der eigenen Ängste zu beschreiben, und mir war sofort klar, dass ich darum herum einen Song aufbauen wollte.
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