Louisahhh: Ddunkles und fiebriges Video zu “Numb Undone”

62 0 2 14. Februar 2021
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Louisahhh – aka Louisa Pillot – ist mehr als nur eine DJ und Produzentin, sie ist eine Aktivistin, die für female Power, Sex-Positivität, Selbstakzeptanz und Punk-DIY-Spirit steht und diese Werte verkörpert. Ihre neuer Stil wurzelt in der Intensität des Dancefloors, verweist aber auch auf ihre frühen Einflüsse von Rock und Punk. Louisahhh lässt mit ihrem unnachgiebigen, dunklen und rebellischen Debutalbum „The Practice of Freedom” am 12.03.2021 ihre kraftvolle und furchtlose Botschaft auf die Welt los und verbindet dabei Elektronik und Techno mit Industrial, alternative Rock und wildem Punk-Ethos. Ein rohes, intelligentes, gefühlvolles und genreübergreifendes Debüt, das niemals seine Vision und sein Ziel verwässert oder scheut. Eine Platte unserer Zeit, die Themen von Erotik und Gleichstellung der Geschlechter, bis hin zu Sucht und Apokalypse abdeckt.

Nach den ersten beiden Vorab-Singles „Chaos” und „A Hard No” sowie den dazugehörigen Remixes präsentiert Louisahhh heute das dunkle, fiebrige Musikvideo zu der am 15.01.21 veröffentlichten Leadsingle “Numb, Undone”. Louisahhhs Anti-Establishment-Attitüde wird auf dem “brutalen und unverschämten” Track deutlich, der ihren unverkennbaren Stil präsentiert – eine Mischung aus Elektro, Techno und Industrial Rock. Mit Gewehrfeuer, industriellen Maschinensounds, bellenden Hunden und dämonischen Schreien ist “Numb Undone” einer der härtesten und unerbittlichsten Tracks auf dem Album. Eine durch und durch dystopische Hymne. Louisahhh über den Track: “This is definitely the harder edge of the album, I think it’s got the most ‘non musical’ sounds of any music I’ve ever made (special thanks to Vice Cooler!): dogs barking, guns-noise, industrial machines, someone banging on a bucket, my own screaming. I lost my voice a bit when recording it and it is kind of who I want to be: the ferocious tornado that this song sounds like. Musically, there was initially reference to voguing/ballroom culture, but that ends of getting kind of lost in the layers of chaos and distortion.” In dem Video, bei dem Quentin Keriven Regie führte, wird der track von experimentellen zeitgenössischen Tänzern performed, die zum Soundtrack von Louisahhhs gutturalen Schreien leidenschaftliche, flüchtige Bewegungen umeinander machen.

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