Filmkritik: Die Todesfaust der kleinen Drachen 2

2856 0 1 20. Dezember 2009
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Titel:Die Todesfaust der kleinen Drachen 2
EAN:4041658700375
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:SUNFILM Entertainment
Release:2009-10-16

Yuen Biao gilt als einer der einflussreichsten Martial-Arts-Darsteller, der unter der Leitung des strengen Meisters Yu Jim-Yuen zu einem Kampfsport-Experten und Schauspieler heranreifte. Zu seinen Tätigkeiten zählt ein Engagement als Stuntdouble für Bruce Lee, zahlreiche Filme mit seinen Freunden Sammo Hung und Jackie Chan, aber auch die Rolle als Produzent und Regisseur hat er bereits ausgefüllt. Seine bekanntesten Filme sind “Rob-B-Hood”, “Shang-High Noon” und “Powerman”. Heute wenden wir uns dem Streifen “Die Todesfaust der kleinen Drachen 2” aus dem Jahre 1993 zu…

Die Todesfaust der kleinen Drachen 2

Der junge Kämpfer Lau Zhai kehrt nach Hongkong zurück. Sein bester Freund hat ihm schon versprochen, dass er als Student für den großen Meister Wong Fei Hung arbeiten darf. Dieser ist jedoch zur Zeit auf Reisen, und so sorgt Lau Zhai für mächtig Ärger, als er dahinter kommt, dass ein alter Freund von ihm mit Opium dealt. Dahinter steckt jedoch ein großer Bandenboss, und so sind nicht nur bald Gangster hinter Lau her, sondern er gerät auch noch ins Visier der Polizei…

Mit einer Spieldauer von 89 Minuten und zahlreichen Kung Fu- und Actionszenen ist der Film nicht nur für Yuen Biao-Fans einen Blick wert, sondern auch für Freunde des Genres im Allgemeinen. Der Streifen bewegt ich wie viele ähnliche Produktionen Anfang der 90er irgendwo zwischen Martial-Arts-Film mit ordentlich Karacho und Komödie mit einigen Slapstick-Einlagen und mehr oder weniger flachen Witzen. Unterhaltsam ist es jedoch allemal, auch wenn die meisten Dialogen am Ende dann doch mit Handkantenschlägen enden.

Leider ist die Bildqualität eher “mau”. Insbesondere bei Szenen in der Dunkelheit erkennt man wahrlich kaum noch etwas. Auch sonst wirkt das Filmmaterial etwas mitgenommen, Unschärfen und matte Farben begleiten diesen Eindruck. Die Tonqualität ist zwar auch nicht optimal, entspricht aber ebenfalls den meisten asiatischen Produktionen der Zeit. Die Sprecher sind jedoch stets klar verständlich, auch wenn es etwas rauscht und dumpf klingen mag.

Fazit

"Die Todesfaust der kleinen Drachen 2" ist ein reinrassiger Martial-Arts-Film gängiger Machart. Highlights sind sicherlich die tollen Kampfszenen und wer sich am Humor der Produktion erfreuen kann, der wird auch zufriedengestellt. Leider ist die Bild- und Tonqualität nicht ganz auf der Höhe der Zeit...

Gesamtwertung

60%

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