Das Entwicklerstudio Aesir Interactive und Publisher Mindscape haben das bislang umfangreichste Inhalts-Update für ihr Open-World-Überlebensabenteuer The Legend of Khiimori veröffentlicht. Die Erweiterung hört auf den Namen "Corruption Update" und steht ab sofort für die PC-Version im Early Access auf Steam sowie im Epic Games Store zur Verfügung. Das Update baut die historische Spielwelt um düstere Bedrohungen, erweiterte Überlebensmechaniken, neue Handwerksoptionen und eine imposante Pferderasse aus. Wenn du dich bereits als Kuriereiter durch das historische Asien geschlagen hast, erwarten dich nun spürbar frische Herausforderungen auf deinen Reisen.
Eine verderbliche Macht bedroht die mongolische Steppe Das Setting von The Legend of Khiimori versetzt dich in das mongolische Reich des 13. Jahrhunderts. Auf dem Rücken treuer Reittiere durchquerst du eine weitläufige Open World, deren Biome von verschneiten Gebirgsketten über endlose Graslandschaften bis hin zu glühend heißen Wüsten reichen. Inspiriert von der mongolischen Geschichte und Mythologie stehen dabei der Aufbau einer engen Bindung zu deinen Pferden, die gezielte Zucht spezialisierter Blutlinien und das klassische Überleben in der Wildnis im Mittelpunkt.
Mit dem Corruption Update zieht nun eine mysteriöse Kraft namens "Savdag-un khor" – übersetzt das Gift der Erdgeister – in die Welt ein. Diese unheimliche Verderbnis hinterlässt gefährliche Risse in der Landschaft und verändert die heimische Fauna nachhaltig. Neue, verdorbene Kreaturen wie sogenannte Knots und Gnarls tauchen entlang der Wege auf. Insbesondere die Gnarls erweisen sich als hochgradig aggressiv und attackieren dich immer wieder aus dem Hinterhalt, was den Erkundungstouren eine deutlich dynamischere Action-Komponente verleiht.
Um das ökologische und spirituelle Gleichgewicht wiederherzustellen, musst du dich direkt an die Wurzeln der Verderbnis wagen. Dafür stehen dir neuartige Werkzeuge und Gegenstände zur Verfügung: Mit Reinigungspfeilen (Cleansing Arrows) bekämpfst du die Verseuchung aus der Distanz, während Schutztoteme (Warding Totems) sichere Bereiche schaffen und gegnerische Angriffe abwehren.
Erweiterte Survival-Systeme und Verstärkung im Stall Parallel zur biologischen Bedrohung schraubt das Update an den Überlebensmechaniken. Das Management von Hunger und Durst nimmt nun einen höheren Stellenwert ein. Passend dazu erweitern die Entwickler das Crafting-System um frische Rezepte für Nahrungsmittel und Verbrauchsgegenstände, mit denen sich Reiter und Reittier stärken lassen.
Wer den verseuchten Regionen trotzen möchte, bekommt zudem Unterstützung durch eine neue Pferderasse: Der Breton zieht als bisher größtes und stärkstes Kaltblut im Spiel in die Ställe ein. Durch seine Ausdauer und Robustheit eignet sich das mächtige Tier ideal für schwere Transportaufgaben und lange Kuriermärsche durch unwegsames Gelände.
Neben diesen Inhalten umfasst der Patch zahlreiche Feinjustierungen und Fehlerbehebungen, deren Details in den offiziellen Patch-Notes auf Steam nachzulesen sind. Das in München ansässige Entwicklerteam Aesir Interactive – das mittlerweile 115 Mitarbeiter umfasst – betont zusammen mit dem niederländischen Traditions-Publisher Mindscape, dass der Early Access weiterhin intensiv genutzt werden soll, um das Feedback der Community direkt in die Entwicklung einzuarbeiten. Wer lieber auf Konsole spielt, kann den Titel bereits auf den Wunschlisten im PlayStation Store und Xbox Store vormerken.
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