Nach einigen wirtschaftlich spürbar herausfordernden Jahren zeichnet sich in der deutschen Videospielbranche wieder eine positive Entwicklung ab. Der Branchenverband game hat seinen neuen „Jahresreport der deutschen Games-Branche 2026“ vorgelegt und zeichnet darin das Bild eines Marktes, der zu neuem Wachstum zurückfindet. Neben steigenden Umsatzzahlen und einer wachsenden Anzahl an Unternehmen kehrt auch die Zuversicht bei den Entwicklerstudios und Publishern hierzulande schrittweise zurück. Wenn du dich dafür interessierst, wie es um den Standort Deutschland aktuell bestellt ist, bietet dir das Werk eine Fülle an Einblicken.
Einblicke in Markt, Kultur und Institutionen Der Bericht widmet sich in verschiedenen Themenschwerpunkten den unterschiedlichen Facetten des heimischen Marktes. Dazu gehören aktuelle Erhebungen über das Nutzerverhalten und das Demografie-Profil der Spielerinnen und Spieler in Deutschland ebenso wie Daten zur wirtschaftlichen Lage des Standorts. Ergänzt werden die rein statistischen Analysen durch Fachbeiträge aus dem Ökosystem der Branche. So kommen wichtige Akteure wie die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) zu Wort, die über Entwicklungen im Jugend- und Spielerschutz informiert.
Auch die Stiftung Digitale Spielekultur und die esports player foundation beleuchten ihre aktuellen Projekte und gesellschaftlichen Initiativen. Darüber hinaus blickt der Jahresreport auf prägende Großveranstaltungen und Auszeichnungen zurück, darunter die gamescom 2025 sowie die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2026. Damit liefert die Dokumentation eine umfassende Bestandsaufnahme der jüngsten Vergangenheit und stellt die Verknüpfungen zwischen Wirtschaft, Kultur und Nachwuchsförderung heraus.
Spannende Interviews zu E-Sport, Förderpolitik und Standort Berlin Ein zentraler Bestandteil der Veröffentlichung sind ausführliche Interviews mit Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Marktforschung. So schildert Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Bürgermeisterin von Berlin, welche Ziele die Hauptstadt mit dem geplanten „House of Games Berlin“ verfolgt und warum die Spielebranche als wichtiger Treiber für die regionale Wirtschaft angesehen wird.
Im Bereich des digitalen Sports nimmt Otto Fricke Stellung. Als Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erläutert er das veränderte Engagement des Verbandes im E-Sport. Ein konkretes Ergebnis dieser Entwicklung ist die erstmals gemeinsam vom DOSB, dem E-Sport-Bund Deutschland, der esports player foundation und dem game formierte deutsche Nationalmannschaft, die beim Esports Nations Cup 2026 an den Start gehen soll.
Abgerundet wird das inhaltliche Spektrum durch ein Gespräch mit Juliane Müller, der Geschäftsführerin des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Goldmedia. Sie analysiert die Kernergebnisse der Studie „Die Games-Branche in Deutschland 2025“ und beleuchtet dabei nicht nur die Bedeutung des deutschen Marktes als Absatzregion, sondern bewertet auch die ökonomischen Effekte der staatlichen Games-Förderung.
Kostenfreier Download und Print-Exemplar auf der gamescom Der „Jahresreport der deutschen Games-Branche 2026“ steht ab sofort in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Wenn du tiefer in die Zahlen eintauchen möchtest, kannst du dir das Dokument barrierefrei und kostenlos über die Website jahresreport.game.de herunterladen. Für Besucherinnen und Besucher der gamescom gibt es zudem eine gedruckte Fassung direkt vor Ort. Dieser Printausgabe liegt zusätzlich ein übersichtliches Marktdatenposter bei, das die wichtigsten Kennzahlen anschaulich zusammenfasst.
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