Blutige Action, rasante Verfolgungsjagden und ständige Anspannung gehören für viele Horrorspiele zum guten Ton. Das kanadische Entwicklungsstudio Zugalu Entertainment wählt für sein neuestes Projekt einen gänzlich anderen Ansatz und kombiniert schaurigen Cthulhu-Mythos mit entspanntem Aufbauspiel. In Isles of Innsmouth triffst du auf eine ungewöhnliche Mischung aus Cozy-Game und H.P. Lovecrafts düsterer Literatur. Anstatt vor Monstern zu fliehen, errichtest du an der Küste einer idyllisch-düsteren Inselgruppe beschauliche Fischerdörfer im Stile Neuenglands, um die Großen Alten zu besänftigen.
Dörfer bauen im Schatten der Großen Alten Das Spielprinzip von Isles of Innsmouth setzt auf minimalistische Strategie. Komplexe Wirtschaftskreisläufe, feingliedriges Ressourcenmanagement oder die ständige Sorge um die Zufriedenheit der Bevölkerung suchst du hier vergebens. Stattdessen platzierst du Gebäude aus einem Kartendeck direkt auf der Spielfläche. Jedes Bauwerk bringt eigene Eigenschaften mit sich, und das geschickte Ausnutzen von Synergien zwischen verschiedenen Gebäudetypen belohnt dich mit höheren Punktzahlen.
Mit dem Fortschritt deiner Siedlung besänftigst du schrittweise die uralten Götter, die deine Mühen belohnen: Sie schalten neue Inseln frei und erweitern dein Kartendeck um frische Bauwerke. So wächst das kleine Küstendorf nach und nach zu einer weitläufigen Insellandschaft heran. Wer dabei keine Lust auf Highscores oder Beschränkungen hat, kann in einen kreativen Sandbox-Modus wechseln. Hier baust du ganz ohne Punkte-Druck und kannst dich vollkommen auf das Platzieren der Gebäude und die Schauer-Atmosphäre konzentrieren.
Prozedurale Welten und umfangreicher Fotomodus Um für dauerhafte Abwechslung zu sorgen, setzt Isles of Innsmouth auf prozedural generierte Inseln sowie zufällig sortierte Kartenstapel. Keine Spielrunde gleicht der anderen, da Geografie und Verfügbarkeit von Gebäuden jedes Mal neu ausgewürfelt werden. Ein integriertes Seed-System ermöglicht es dir zudem, spezifische Kartencodes mit Freunden zu teilen, um euch auf exakt identischen Inseln im Highscore zu messen.
Insgesamt versprechen die Entwickler mehr als 60 verschiedene Bauwerke, die freigeschaltet und kombiniert werden können. Ergänzt wird das Gameplay durch einen integrierten Fotomodus. Dieser erlaubt es dir, die Kamera frei zu steuern, die Belichtung anzupassen und Effekte wie das Wetter individuell einzustellen, um stimmungsvolle Aufnahmen deiner düsteren Küstendörfer festzuhalten. Für den passenden akustischen Rahmen sorgt ein eigens komponierter, düster-atmosphärischer Ambient-Soundtrack.
Kanadische Indie-Entwicklung mit Story-Fokus Hinter dem Spiel steht Zugalu Entertainment, ein unabhängiges Studio mit Sitz im kanadischen Alberta. Das Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, nostalgische Spielerfahrungen mit moderner Mechanik und eingängigem Design zu verbinden. Im Jahr 2025 übernahm das Unternehmen zudem das in Edmonton ansässige Studio Crimson Herring Studios, das für seine narrativen Spiele bekannt war. Durch diesen Zusammenschluss bündelt Zugalu Entwicklerkompetenzen, um in künftigen Projekten tiefergehende Geschichten mit zugänglichen Mechaniken zu verknüpfen.
Isles of Innsmouth erscheint für PC auf der Plattform Steam. Ein konkreter Veröffentlichungstermin steht derzeit noch nicht fest.
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