Das Filmfest München steht vor einem hochkarätigen Eröffnungsfilm: Mit "Vaterland" schlägt der preisgekrönte polnische Regisseur Paweł Pawlikowski das nächste Kapitel seines Filmschaffens auf. Das historische Drama wird am 27. Juni 2026 das 43. Filmfest München offiziell im Beisein des hochkarätig besetzten Filmteams eröffnen. Kurz zuvor feierte das Werk seine Weltpremiere im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes, wo es im Rennen um die Goldene Palme vertreten ist. Für den Verleih in Deutschland zeigt sich Neue Visionen verantwortlich, die das Werk am 3. September 2026 flächendeckend in die hiesigen Kinos bringen.
Eine Reise durch das zerstörte Nachkriegsdeutschland In seinem mittlerweile achten Spielfilm widmet sich Paweł Pawlikowski erneut der europäischen Nachkriegsgeschichte und verknüpft ein persönliches Familiendrama mit den gesellschaftspolitischen Verwerfungen der Epoche. Die Handlung setzt direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs an und begleitet den Literaturnobelpreisträger Thomas Mann bei seiner ersten Rückkehr nach Deutschland seit seiner Flucht ins Exil. Zusammen mit seiner Tochter Erika, die als Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin tätig ist, reist er durch das in Trümmern liegende Land. Seine Route führt ihn von Frankfurt in der US-amerikanischen Besatzungszone bis nach Weimar im sowjetisch kontrollierten Sektor.
Anlass der Reise ist das anstehende Goethe-Jubiläum, bei dem sich die Menschen auf beiden Seiten der entstehenden innerdeutschen Grenze nach Worten des Trostes, der Versöhnung und der Vergebung von Deutschlands bekanntestem Erzähler sehnen. Auf seiner Reise trifft der oft als "Zauberer" bezeichnete Schriftsteller auf ein tief gespaltenes Land: Während ihn literarisch versierte Generäle und euphorische Wagner-Erben hofieren, schlägt ihm an anderen Orten offene Ablehnung entgegen. Während der Ausnahmezustand der Reise andauert, spitzen sich auch die internen Konflikte innerhalb der Familie Mann im Hintergrund leise zu.
Prominentes Star-Ensemble vor und hinter der Kamera Pawlikowski, der bereits für seine eindringlichen Inszenierungen in "Ida" (ausgezeichnet mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film) und "Cold War – Der Breitengrad der Liebe" (unter anderem gewürdigt für die beste Regie in Cannes und mit fünf Europäischen Filmpreisen) gefeiert wurde, setzt auch bei "Vaterland" auf eine verdichtete Erzählweise. Mit einer Laufzeit von 82 Minuten konzentriert sich die internationale Koproduktion zwischen Polen, Deutschland, Italien und Frankreich auf die Essenz der Geschichte rund um Kunst, Politik und familiäre Bindungen am Nullpunkt der deutschen Geschichte.
Besonders auffällig ist das hochkarätige deutsche Schauspieler-Ensemble, das für das Projekt gewonnen werden konnte. Hanns Zischler übernimmt die Rolle des gealterten Thomas Mann, während Sandra Hüller seine Tochter Erika verkörpert. In weiteren Rollen sind unter anderem August Diehl, Devid Striesow, Joachim Meyerhoff, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel und Enno Trebs zu sehen. Nach "Cold War – Der Breitengrad der Liebe" ist "Vaterland" bereits der zweite Film des Regisseurs, den der Verleih Neue Visionen in die deutschen Kinos bringt. Wenn du dich für das bewegende Porträt einer Epoche und die Zerrissenheit einer Künstlerfamilie interessierst, solltest du dir den Kinostart Anfang September fest im Kalender anstreichen.
Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich dadurch nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt damit dieses Projekt. Dieser Beitrag wurde mithilfe generativer KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr zum Thema Transparenz.