Seit Jahrzehnten folgt die Einrichtung vieler Wohnzimmer demselben Muster: Wenn du deine Möbel anordnest, bestimmt meist die Fernsehwand, wo das Sofa steht und worauf der Blick im Raum fällt. Mit immer größeren Bildschirmen hat sich diese starre Ausrichtung bei vielen Heimkinofans eher noch verfestigt. Auf der anstehenden IFA 2026 in Berlin stellt der Spezialist für audiovisuelle Möbel, Fitueyes, genau dieses Prinzip infrage.
Technologie trifft auf flexible Raumgestaltung Vom 4. bis 8. September 2026 präsentiert Fitueyes in Halle 22 am Stand H22-105 sein Messekonzept unter dem Titel „In Between“. Statt einer klassischen Produktpräsentation setzt das Unternehmen auf eine offene Showroom-Umgebung mit architektonischen Elementen und kuratierten Installationen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob der Bildschirm zwingend den gesamten Raum dominieren muss oder ob audiovisuelle Einrichtungsgegenstände so gestaltet werden können, dass sie sich dynamisch an unterschiedliche Lebensentwürfe anpassen.
Ziel der Herangehensweise ist es, Technologie und Innenarchitektur stärker miteinander zu verbinden. Anstelle von starr an der Wand montierten Displays oder massiven Fernsehschränken sollen flexible AV-Möbel neue Freiheiten bei der Gestaltung des Wohnraums ermöglichen. Dadurch verwandelt sich der Bildschirm von einem raumbeherrschenden Fixpunkt zu einer Komponente, die sich je nach Situation und Bedarf im Raum integrieren lässt.
Drei Themenwelten im Detail Um dieses Designkonzept erlebbar zu machen, unterteilt Fitueyes seinen Stand auf der Messe in drei verschiedene Themenbereiche:
Home Cinema: Dieser Bereich untersucht, wie großformatige Unterhaltungsmedien harmonisch in ein Wohnkonzept eingebunden werden können, ohne optisch aufdringlich zu wirken.
Music Corner: Hier rücken Bildschirme bewusst in den Hintergrund. Stattdessen stehen Akustik, Hörrituale und die Erzeugung einer passenden Atmosphäre im Fokus.
Living Space: Dieser Bereich demonstriert eine flexiblere Nutzung von Alltags-Technologie. Er zeigt Lösungsansätze auf, bei denen der Raum nicht mehr dauerhaft um ein einzelnes Gerät herum organisiert werden muss.
Verschmelzung von Consumer Tech und Innenarchitektur Mit diesem Auftritt möchte Fitueyes auch den Wandel modernster Seh- und Wohngewohnheiten aufgreifen. Für anwesende Medienvertreter bietet der Hersteller vor Ort spezielle Führungen an, die das dahinterstehende Designkonzept vertiefen sollen. Im Zentrum der Gespräche stehen die Schnittmenge zwischen Ästhetik und Funktionalität sowie die Frage, wie audiovisuelle Möbel als aufstrebende Kategorie in der Raumplanung etabliert werden können. Der Auftritt auf der IFA 2026 soll somit nicht nur neue Möbelmodelle zeigen, sondern neue Denkanstöße für die Gestaltung moderner Wohnräume liefern.
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