Wer auf virtuelle Großbaustellen steht, muss sich auf zwei wichtige Neuigkeiten gefasst machen: Das Entwicklerstudio Weltenbauer und der Publisher Astragon Entertainment haben eine bedeutende Planänderung für den kommenden Bau-Simulator: Evolution bekannt gegeben. Zudem gibt es handfeste Details zu einem von Fans lange geforderten Gameplay-Feature – den Abrissarbeiten.
Verschiebung auf Konsolen und Early Access auf dem PC Ursprünglich zeitgleich geplant, geht der Bau-Simulator: Evolution nun erst einmal getrennte Wege auf den jeweiligen Plattformen. Der aktuelle Veröffentlichungsplan sieht vor, dass das Spiel noch im Jahr 2026 im Early Access auf dem PC via Steam an den Start geht. Die Fassungen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S lassen hingegen noch etwas länger auf sich warten und wurden auf das Jahr 2027 verschoben.
Als Begründung nennt das Entwicklerteam die engere Einbindung der Spielerschaft. Über die Phase des Early Access soll das Feedback aus der Community direkt in die fortlaufende Entwicklung einfließen. Zudem wird der Titel nach dem Start auf dem PC anhand einer Roadmap Schritt für Schritt mit weiteren Inhalten, Korrekturen und Erweiterungen versorgt. Genaue Details zu den einzelnen Meilensteinen dieser Roadmap möchten die Verantwortlichen allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Wer also auf den aktuellen Heimkonsolen von Sony und Microsoft loslegen möchte, muss sich noch etwas gedulden.
Schwere Maschinen für den kontrollierten Rückbau Neben den organisatorischen Änderungen steht vor allem die spielerische Erweiterung im Mittelpunkt: Das neue System für Abrissarbeiten bereichert die bekannte Bausimulation um ein komplett neues Arbeitsfeld. Wo bisher vor allem gebaggert, betoniert und montiert wurde, darfst du in Evolution nun auch bestehende Strukturen fachgerecht zurückbauen.
Damit die Abrissarbeiten möglichst realistisch ablaufen, stehen dir offiziell lizenzierte Fahrzeuge und Spezialausrüstungen zur Verfügung. Die Wahl des passenden Werkzeugs richtet sich dabei stets nach den Baumaterialien der abzureißenden Objekte. Zur Auswahl steht beispielsweise der Sennebogen 670 E, der mit einer klassischen Abrissbirne ausgestattet werden kann. Für präzisere Zerkleinerungsarbeiten kommt der hydraulische Kombischneider Epiroc CC 1600 U mit Universalbacken zum Einsatz. Geht es eher um filigranere oder punktuelle Stemmarbeiten, hilft ein Abbruchhammer von Wacker Neuson weiter.
Einen ersten Eindruck von den neuen Mechaniken vermittelt der Trailer "Reshape the Future". Zusätzlich gewährt das Gameplay-Video "Demolition In-Depth" tiefergehende Einblicke in die genauen Abläufe rund um die neuen Spezialmaschinen.
Anspielbar auf der Gamescom und Einblick in die Entwicklung Wer das neue Feature selbst ausprobieren möchte, hat dazu auf der Gamescom die Gelegenheit. Am Stand von Astragon Entertainment in Halle 6 steht eine spielbare Demoversion von Bau-Simulator: Evolution für Besucher bereit. Als optischer Blickfang dient dort zusätzlich ein echter Volvo EC300 Bagger.
Die Reihe gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Marken im Portfolio des Düsseldorfer Publishers Astragon, der als Tochtergesellschaft der Everplay Group auch für Reihen wie den Bus-Simulator, Police Simulator und Firefighting-Simulator bekannt ist. Für die technische Umsetzung zeichnet erneut das hessische Entwicklerstudio Weltenbauer verantwortlich, das seit 2006 auf Multiplattform-Entwicklungen spezialisiert ist. Mit dem Fokus auf lizensierte Original-Maschinen und kooperative Spielmechaniken möchte das Gespann auch beim neuesten Serienteil wieder Maßstäbe im Genre der Arbeitssimulationen setzen.
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